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schiefer gefunden wird -'). Da ihre Bedeckungen »linder hart gewesen seindürften, als die der Fische, so haben sich nur sehr unvollständige Reste dcöseltenen Geschöpfes erhalten. Sv weit eö möglich ist, erkennt man darinein der Gattung Monitor verwandtes Thier mit mäßig langer Schnarcheund je I I Zähnen; die Wirbclflächcn sind eben, die Dornfortsätzc hochund die Füße fünfzehig. Es war nach diesen Eigenschaften wohl ein llfer-bewohner, der den Fischen auslaucrn und in ihnen seine Nahrung findenmochte.
Wollen wir cs versuchen, aus den thicrischcn Resten eben so, wie ausder Vegetation, auf die geographischen Verhältnisse der damaligen Zeit zuschließen, so möchten wir zu einem ganz ähnlichen Resultate gelangen.Bedenken wir, daß die Lithophyten oder Korallen der Gegenwart am lieb-sten auf untcrmcerischcn Felsenzackcn und Kämmen sich Niederlagen, die steilaus jäher Tiefe hervortrcten; daß die lebenden Crinoidcen, Brachiopodenund Nautilccn nur in der Nähe von Inseln, doch fern von der Küste, dieEinen in der Mcercsticfc, die Anderen auf hoher Sec sich aufhallen; sohaben wir allen Grund an Inselgruppen zu denken, welche den Inseln derSüdsce entsprechen. Einzelne größere Erhebungen, wie auch jetzt in diesenGegenden, bildeten die Mittelpunkte, um welche sich andere flachere Höhenherumlagertcn, und diese waren wieder in weiteren Kreisen von Felseil-riffen , worauf die Korallen bauten, umgeben. In den Tiefen dazwischenwimmelte cs von Crinoidcen, Terebrateln, Orthoceratitcn und Nautiken;Fische mit harten Panzern, die einem kolossalen Wasserdruck Widerstandleisten konnten, schwammen umher und schnappten nach Deute. Alleinneben den hohen und niedrigen Inseln, oder innerhalb der sic umgebendenRiffe, entstanden ohne Zweifel schon damals, wie jetzt, Untiefen, in welche»das Wasser einen mehr stagnircndcn Charakter annahm, Lagunen bildete;und hier hausten gleich anfangs die Trilobiten 'ch, etwas später die flachen
9> Lange Zeit war der Nenwrosaurus, wie schon sei» Name anzeigt, das älteste be-kannte Amphibium; allein Gold fuß hat den Schädel eines Sauriers aus der Stein-kohlcnforniation bekannt gemacht, welchen er ärolw8os:mrus voeboin nennt, und für einenKrokodilicr hält. Die bcigcfügtc Abbildung scheint jedoch nicht auf einen solchen Saurierzu führen, stc deutet einen L a b h r > n th v d o n t e n an, Vergl, meine Abhandl, über ihnund über IremlNnkawrn-!, Berlin 1849 u. 89, 4, Seitdem ist wieder ei» noch ältererSaurier in de» Deoouischcu Schichten Englands entdeckt und darin (Irlm-poion) eine dentypischen Sauriern ähnliche Form erkannt worden, welche sich mehr an die Proterosaurcn,als an die Labyrinthodonten schließt.
19) Die heutigen Phyllopoden leben inPfützcn und Lachen, nie in tieferen Gewässern,