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erstens, je weiter wir unter demselben Parallclkrcisc der Erde von einemPunkte aus um sie hcrumgchcn, desto verschiedenartiger im Einzelnen, beiallgemeiner Aehnlichkeit, ihre Erzeugnisse werden; während zweitens,je höher wir unter sehr verschiedenen Breiten über das Niveau des Meeresuns erheben, die Gesammtcindrückc der Umgebung sich bei fortdauernderspezifischer Differenz stets wiederholen. Daß aber drittens, je weiter wiraus demselben Meridiane fortschreitend vom Nordpol nach dem Südpol unshinwenden, desto greller die Unterschiede nicht bloß im Einzelnen, sondernauch im Ganzen sich gestalten. Indessen sind die einander zugewendetenKüsten zu beiden Seiten der großen Weltmeere, obgleich sic unter verschie-denen Meridianen liegen, eben so wenig ohne alle Analogien der Orga-nismen, wie die Südspitzcn der großen Kontinentalgruppen; und wenn csauch nicht leicht eine Art giebt, die hier in großen Fernen zugleich an zweiverschiedenen Stellen vorkämc, einige leicht bewegliche Wasser- oder Raub-vögel etwa ausgenommen, so giebt cö doch nicht selten analoge Gestalten,die sich augenscheinlich als Modifikationen einer Grundform beurkunden unddie Gleichheit der Idee vcrrathcn. Diese Analogien der Geschöpfe werdenum so größer, je näher die Ländermasscn ihrer Heimathsorte an einanderrücken, je weniger sie durch hohe scheidende Gcbirgskämmc eine Unter-brechung erleiden; denn überall sind sic cs, welche die schärfsten Grenzender Organisation bestimmen. Dagegen tritt das Wasser mehr als ein ver-mittelndes Band für die Geschöpfe auf, welches sic mit größerer Leichtigkeitüberschreiten; ja die eigentlichen Wasscrbcwohner vcrrathcn überhaupt nichtso grelle Unterschiede, sic neigen vielmehr zu ähnlichen Formen unter allenZonen und Breiten, und manche von ihnen, die dem Meere angchörcn,leben selbst in den weitesten Fernen von einander, z. B. an beiden Polen,in genau gleicher Gestalt als eine und dieselbe Art. Das wird namentlichvom größten Mecrthicre, dem Cachelot oder Pottfisch, ja selbst vomächten Walfisch behauptet, ist aber überhaupt nur für Mcerthicrc gültig;denn in den Binnengewässern und Flüssen folgen die Geschöpfe mehr denBildungsgcsctzen dcr Landcsorganismen, sic bleiben in ihnen um so verschie-denartiger , je weiter ihre Gcburtsstätten aus einander liegen. Rcichthumund Fülle der Organisation im Ganzen sind aber nicht bloß von den Zonenabhängig, sic richten sich auch eben so sehr nach der größern Ausdehnungdes Bodens, welcher der organischen Welt zur Entfaltung geboten wurde.Je beschränkter er ist, desto geringer die Menge, sei cö an Formen allein,oder zugleich an Individuen. Daher haben Inseln stets eine ärmere Orga-nisation, als die nahe gelegenen Küsten des Festlandes, und mit ihrer