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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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mit unbestimmten Knochenstrahlen, die entweder in gar keine, oder unendlichviele Glieder gcthcilt sind, und immer an unvollständigen Gürtelnhasten; während die Amphibien mit wahren Füßen versehen sind, derenZehen nie über fünf hinauSrcichcn, auch nicht mehr aus unendlichen Glie-dern bestehen. Dazu kommen bei allen Fischen, selbst solchen, die keinepaarigen, den Ertremitätcn analogen Flossen haben, unpaarige Flossen aufder Mittellinie dcö Rückens und Schwanzes bis zum After, welche beiAmphibien zwar auch sich finden, aber nicht weiter als am Schwänze hin-aufrcichen und dann nicht mehr von besonderen Knochen unterstützt werden,während solche Stützen in den unpaaren Flossen der Fische gewöhnlich aus-treten. Freilich gicbt es auch nackte Amphibien und beschuppte ohne allepaarigen Gliedmaßen, allein diesen fehlen auch immer jene unpaaren flossen-artigen Ausbreitungen, welche den Fischen ohne paarige Flossen oder wahreErtremitäten nicht leicht abgehen. Endlich ist noch die Lage der Harn-und Geschlechtööffnung als gesonderte oder einfache Mündung hinterdem After ein gutes äußeres Merkmal der Fische, insofern bei den Amphi-bien der Aster stets hinter den andern Oeffnungen liegt und alle drei ineine Höhle (Kloake) sich senken, welche mittelst einer einzigen Mündungnach außen führt. Darin stimmen die Amphibien ganz mit den Vögelnüberein. Trotz dem stehen sich Säugcthierc und Vögel im Ganzen näherdurch die Wärme ihres Blutes und ihres ganzen Körpers; womit harmo-nirt die größere Intensität der Respiration, welche bei den Amphibien, selbstbei den beschuppten, mittelst einer, wenn auch nur unvollkommen durch-bohrten Scheidewand zwischen den Herzkammern verhindert wird. Hierinschließen sich die Amphibien wieder mehr an die Fische, als an die Vogelund Säugcthierc, obwohl sic, dem Skelet nach, mehr zu diesen, als zujenen gehören. Auf der andern Seite ist das Eierlegen der Vögel demEierlegen der beschuppten Amphibien so analog, daß sich in der That vondiesem Gesichtspunkte eine größere Verwandtschaft zwischen beiden Klassen,als zwischen den Vögeln und lebendige Junge gebärenden Säugcthiercnhcrausstcllt. Hier würde bloß der Bcbrütungsakt, welcher von der gestei-gerten Temperatur des Vogclkörpcrs gefordert wird, nach neuen Beobach-tungen indeß auch für die Entwickelung einiger Amphibien, z. B. der Rie-senschlangen (lsstüon lüvitwtu«), Bcdürfniß ist, einen Unterschied Hervor-rufen, den die von ihren Aeltern gefütterten Vögel noch greller machen,insofern dadurch bas Säugen der Säugcthierc nicht ohne alle Analogie beiden Vögeln ist. Betrachtungen dieser Art, welche sich mit Leichtigkeitnoch weiter ausdehnen ließen, zeigen übrigens den innigen Zusammenhang