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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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einander liegende Knochenreihen sind, deren Menge sich in jeder folgendenReihe um ein oder noch mehr neben einander liegende Glieder zu ver-mehren pflegt. Da nun die Gürtel oder Träger der Gliedmaßen sicher zuihnen und nicht zum Rumpfe gehören, so folgen auch sie dem allgemeinenGesetze aller Gliedmaßenbestandtheile. Suchen wir jetzt das Schema inder Wirklichkeit auf, so finden wir den vorderen Ring als Schultergür-tel, den Hinteren als Beckengürtel oder Becken dargeftellt. AmSchultergürtel heißen die oberen Quadranten Schulterblätter, dieunteren vorderen Gabelbeine, die unteren Hinteren Schlüsselbeine;am Becken werden die oberen Quadranten Darmbeine genannt, die un-teren vorderen Schambeine, die unteren Hinteren Sitzbeine. Weilin der Beckengegend die seeundäre Wirbelsäule fehlt, so stoßen die unterenQuadranten unmittelbar an einander, was indeß eine Folge jenes Mangelsund der größeren Solidität der hintern Bewegungsorgane zu sein pflegt.Die Bewegungsorgane selbst gehen immer mit einein einfachen Knochenvon dem Punkte aus, wo die oberen und unteren Quadranten sich treffen,und bilden an dieser Stelle mit ihnen ein Gelenk; ihr einfacher Knochenheißt an der vordem Ertremität Oberarm, an der Hinteren Ober-schenkel. Darauf folgen zwei Knochen, wie es die zunehmende Mengeund das Bestreben aller Gliedmaßen, sich in die Fläche auszubreiten (waseben jene Zunahme veranlaßt), mit sich bringt; die vorderen heißen Speicheund Elle, die Hinteren Schienbein und Waden- oder Pfeifen-bein. Von jetzt an wird die Zahl der neben einander liegenden Knochenunregelmäßiger, doch giebt es noch viele Fälle, namentlich an der HinterenErtremität des Menschen, wo in der dritten Reihe drei, in der viertenvier und in der fünften fünf Knochen neben einander liegen. Nur beiden Fischen wird diese Menge überschritten, bei allen übrigen Rückgrat-thieren nie; auch bleiben von jetzt an die folgenden Reihen größtentheilsunverbunden und treten als deutlich getrennte, für sieh bewegliche Zehenoder Finger aus, deren Gliederzahl nie ganz gleich ist. Gewöhnlich ha-ben die äußeren Zehen weniger Glieder als die mittleren, und die innerstelder Daumen) zeigt bann von allen die kleinste Anzahl. Als wichtigertypischer Charakter ist schließlich von den Gliedmaßen der Rückgratthieredas antithetische Verhältniß ihrer einzelnen Abschnitte zu erwähnen. Inder Regel bildet ihr freier, den in der Fläche des Rumpfes liegenden Gürtelnach außen überschreitender Theil drei Hauptabschnitte, die als Ober-glied, Mittelglied und Unterglied unterschieden werden. Jenessteigt während der Bewegung, oder selbst in der Ruhe, aufwärts, das