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ren Spiiiiim giftig, die meisten jedoch nicht groß genug, um durch ihreBisse Menschen empfindlich zu verwunden.
Die letzte Klasse der Glicderthiere, die achte des Thierreiches, führtnoch jetzt den Namen Insekten (Inseotg), unter dem Linus alle Glic-derthiere mit gegliederten Bewegungsorganen zusammengefaßt hatte. Inihrem richtigen Umfange genommen, haben sammtliche Mitglieder dieserGruppe einen frei beweglichen Kopf mit zwei Fühlern, gewöhnlich zweizusammengesetzten Augen, einem Paar Kiefer und zweien Paaren accesso-rischer Mundtheile, die man hier Unterkiefer und Unterlippe ge-nannt hat, weil die eigentlichen Kiefer Oberkiefer heißen.. Es bleibenalso für den Thorar nur noch drei besondere Ringe mit eben so vielen Fuß-paaren übrig. Allein als Luftglied c rthi c r c genügt ihnen der einfacheGangfuß nicht, sic bedürfen auch des Flügels, und erfreuen sich in derRegel seines Besitzes. Alsdann treten die Flugorganc unter der Formhäutiger Ausbreitungen, die von hornigen verzweigten Adern ausgcspanntwerden, an dem oberen Seitenrandc der beiden Hinteren Brustkastcnringehervor, und erreichen bald gleiche, bald ungleiche Größen, ja zuletzt selbstverschiedene Konsistenz, indem die vorderen zu hornigen Schildern (Flügel-decken) sich umbilden. Häufig fehlen sie auch völlig, allein nicht einerganzen eigcnthümlich organisirtcn Hauptgruppt, sondern immer nureinzelnen Familicn, Gattungen oder Geschlechtern, besonders Weibchen,in welchen Fällen äußere Umstände, in der Regel die parasitische Lebens-weise, ihre Entwickelung hemmten. Die Einwirkung des Parasitismusauf das Thier und die durch ihn verminderte Beweglichkeit zeigt sich beiden Insekten sehr schlagend, ja allein die beiden bekanntesten Parasiten desMenschen, die Laus und der Floh, reichen hin, sic zu erklären-. Denndie LauS, ein beständiger Parasit, der auf seinem Wohnthierc geboren ist,und sein ganzes Leben hindurch auf ihm verweilt, ist langsam in allenBewegungen und kriecht selbst unbeholfen, da sie eigentlich nur zum Klet-tern am Haar und zwischen Haaren bestimmt ist; der Floh dagegen, infauliger thicrischcr Flüssigkeit bis zu seiner späteren Geschlechtsreife aus-gewachsen , und erst dann den Parasitismus ergreifend, ist behende undgeschickt, allen Nachstellungen seiner Wirthc zu entwischen, wie oft sie ihmauch aufpassen. Auf gleiche Weise erscheinen temporäre Parasiten überallbeweglicher, und manche, gleich den Laus fl i eg en lllippolmsc-m), nochgeflügelt, während die pcrpetuirlichcn Schmarotzer nie Flügel haben, da sicvon ihnen nur einen nachthciligcn Gebrauch machen könnten. — Wennnun auch der Flügel ein wichtiges, das Wesen des Insektes zum Thcil