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nimmt auch das Fußpaar des ersten bleibenden Ringes die Farm accessori-schcr Mundtheile an, und jeder Hintcrlcibsring trägt nur einen Gangfußan jeder Seite; bei den Julincn (Olülogu.itlw) behalten alle dreibleibenden Brustkastcnringc wirkliche Gangfüße, und die Ringe des Hinter-leibes tragen je z w c i Fußpaarc. Von den ächten Arachniden aufwärtshat der Hinterleib keine Bewegungsorgane mehr, wohl aber, wenn gleichnicht immer, noch deutliche Gliederung; sie fehlt sowohl den wahrenSpinnen Genummi), deren Hinterleib vollständig vom Brustkasten geson-dert und am Ende mit dem merkwürdigen, nur ihnen eigcnthümlichcnSpinnapparat versehen ist, als auch bei den Milben (4csrina),wo er mit dem Brustkasten innig zusammcnhängt. Ein gegliederterHinterleib kommt den Phalangien und Scorpioncn zu. Jeneunterscheiden sich von diesen durch einen sechsgliedcrigcn Hinterleib undden Mangel schccrcnförmigcr Taster an den acccssorischen Mundthcilcn;die Scorpione haben einen zwölfglicderigen Hinterleib nebst schecren-odcr zangenförmigen Tastern. Der Brustkasten aller ächten Arachnidenist übrigens zugleich Kopf, also Ccphalothorar, welchem Fühler ganzfehlen, während ihm (2 bis 14) einfache Augen zukommcn, die auchden Mvriopodcn eigen sind, doch in größerer Anzahl (von 8 bis 49).Letztere charakterisirt nicht minder der Besitz eines Fühlerpaareö. Vonden 3 Paar Bewegungsorganen deS Ccphalothorar der Arachniden ist nurdas erste Paar zu acccssorischen Mundthcilcn geworden, mithin bleiben vierGangfußpaarc übrig. Auch hierin liegt ein wesentlicher Unterschied zwi-schen ihnen und den Myriopodcn.
Die Arachniden sind übrigens, mit Ausnahme einiger Spinnen undMilben, ächte Landbewohner, die sich in der Regel auf dem Boden unterSteinen und Geröll versteckt halten, ihrer Beute mehr bei Nacht, als beiTage nachgchend. Die Julincn und einige parasitische Pflanzcnmilbenscheinen von vegetabilischen Stoffen zu leben, alle anderen von Thieren.Eine große Anzahl Milben leben als strenge Parasiten, die ihr Wohnthicrnie verlassen, auf anderen Geschöpfen; manche von ihnen, wie die Krätz-milben (Soreoptos), erregen dann cigenthümlichc Ausschläge und Jucken.Die übrigen Arachniden ernähren sich vom Raube anderer Insekten undbedienen sich eines giftigen Speichels, um ihren Fang sofort zu tödtcn.Der Scvrpion hat dagegen einen eigenen Giftapparat am Ende des Hinter-leibes, den er als heftig wirkende Vcrtheidigungswaffc benutzt. GroßeIndividuen werden dadurch selbst Menschen gefährlich; aber auch derTarantelbiß (I.vcoso) erregt heftige Wirkungen. Eigentlich sind alle wah-