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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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phvsc sich zeigt, und auö ihnen bilde ich die erste Ordnung der Haft- 'krebse (prollwsmi-, 8. 9seu,Ioc6,)In>l!,), weil inehrcrc Mitglieder derselbenim reisen Lebensalter, gleich den Polypen, als unbeweglich stritte Thierefcstsitzen. Allgeinein koinmt dieser Charakter und die rückschrcitcndc Meta-morphose nur den Rankenfüßern (Lirripockis) zu; größtcnthcilS zeigter sich bei den Schmarotzerkrebsen (8ipl>o»o8toms), als seltnere Eigen-schaft bei den Rädcrthicrcn (lrowtoiio), welche sich durch die ungeglie-derten Bewegungsorgane von den anderen beiden Gruppen eben so sehr,wie von den meisten Crustacecn unterscheiden, und deshalb, nach der Mei-nung mancher Naturforscher, nicht zu ihnen gehören. Fossil sind davon nurdie Cirripcdicn beobachtet worden. Die Ostracodcrmen mitfortschreitender Metamorphose nenne ich Schaalenkrcbse (^sgidosinmi,s. Lntomo8trac.'>) und unterscheide sic durch ihre zusammengesetzten Augenmit glatter Hornhaut, ihre Fühler und ihre abweichend gebauten Bewe-gungsorgane von jenen. Zwei ihrer Familien haben bloß Flossen, unddann gewöhnlich keine am Hinterlcibc. Bei den Lophyropodcn ist derNumerus dcS Brustkastens schwankend (3, 6 bis 9) und die Füße sinddeutlicher gegliedert; bei den Phyllopodcn mit constantem Numerusvon cilf (4X3 1) Ringen im Brustkasten sind die Flossen bloße Haut-lappen, die nicht immer auf den Brustkasten beschränkt zu sein pflegen.Die Pöcilopoden, als dritte Familie, haben 6 Paar Gangfüßc amCephalothorar, deren Hüften zugleich als Kiefer wirken, wie das vorderstePaar die Fühler vertritt, und 6 Paar Flosscnfüßc mit Kiemen am Hinter-leibe; ein langer beweglicher Stachel bildet den Schluß dieses sonderbaren,aus zwei Schildern zusammengesetzten Körpers. Von der einzigen GattungIttnnilim, die den Inhalt dieser Gruppe ausmacht, kennt man 4 lebendeArten und mehrere fossile auö dem lithographischen Schiefer der Jura-formation. Dagegen scheint die älteste Krebsfamilic der Trilobitcn,deren Reste im Thonschiefer, der Grauwacke und dem Ucbergangskalk ge-funden werden, am nächsten mit den Phyllopodcn verwandt gewesenzu sein.

Die zweite Hauptabthcilung der Krebse mit dein eonstanten Numerusvon 19 (2X3) Brustkastenringen hat einen härteren Kalkpanzer, nachdem sic schon von den alten Griechen öl-,liico8t>i>oo genannt wende. Sie istin jeder Beziehung eine gesetzmäßige Abthcilung, deren Kopf stets 2 Paar.Fühler, l Paar Augen mit fazettirtcr Hornhaut und I Paar Kiefer trägt.Am Brustkasten haften, mit wenigen Ausnahmen, nur Gangfüßc, amHinterlcibc nur Flossen. Die Zahl seiner sichtbaren Ringe schwankt von