dim am Umfangt oder am Ende trägt; in ihrer Mitte findet sich derMund, der Eingang zur vcrdaucndm Höhle. Seine Lage nach oben(Typus der Polypen) oder nach unten und vorn (Typus der Ra-diaten) giebt dann die beiden Hauptverschiedenheiten dieses thierischenGrundtypus. — Die symmetrischen Thiere beginnen mit einer wagrechten,beim Men sehen allein senkrecht gestellten Achse, und unterscheiden sichschon dadurch von den regulären Thieren, deren Achse senkrecht zu stehenpflegt; wichtiger aber ist es, daß diese Achse keine wahren Radien mehrhat, sondern symmetrische nach links und rechts vertheilte Fortsätze. Inihrer Menge kann darum nie eine ungrade, sondern nur eine gradeZahl Vorkommen. Die Achse ist übrigens theils ein einfacher homogenerStamm (Typus der Mollusken), theils gegliedert, d. h. eine Wieder-holung gleichartiger Abschnitte in mehrfacher Zahl. Bei niederen Thierenpflegt die Zahl der Abschnitte veränderlich, also unbestimmt zu sein; beiallen höberen wird sie eine endliche, wenigstens bei den Mitgliedern einerArt stets unabänderliche Menge. Sind alle Abschnitte gleich, so trägt auchjeder gleiche und gleich viele Fortsätze, wenn letztere überhaupt vorhandensind (homonomer Typus); sind aber die Abschnitte ungleich, so tragensie auch verschiedene, oder manche von ihnen gar keine Fortsätze mehr (He-tero n o m e r Typus). Da die Fortsätze immer zur Bewegung der Achsebenutzt werden, so nennt man sie im Allgemeinen B e w egungs o r g a n e.Mit dem Auftreten des Heteronomen Typus sondern sich zugleich die Glie-der der Achse in verschiedene Abschnitte, deren Anzahl in der Regel dreiist. Der erste Abschnitt trägt die Organe der sinnlichen Wahrnehmungund daneben immer den Mund; er heißt K o p f. Der zweite umfaßt alleRinge, in denen die Organe der Ernährung und Fortpflanzung sich befin-den ; er wird R u m p f genannt. Seine vordere Hälfte heißt B r u st, seineHintere Bauch oder Hinterleib. Ist noch ein Theil der Achse hinter demRumpf vorhanden, so führt er den Namen S chw anz. Nie hat derselbeeine Höhle zur Aufnahme fremder, ihm selbst nicht angehöriger Theile;vielmehr zeigt die Lage der Hinteren Oeffnung des Nahrungsorganes, Aftergenannt, seine wahre Grenze am bestimmtesten an. Dieser allgemeine Ty-pus sämmtlicher gegliederten Thiere ist endlich dadurch wesentlich modifieirtworden, daß die Gliederung theils äußerlich sichtbar bleibt (Typus derGlied er thiere), theils bloß an einem inneren formgebenden Körper-gerüst erkannt wird (Typus der Rückgrat thiere). Im erstem Falledient die Haut zugleich als formende Stütze des ganzen Körpers, und bil-det sich zu einem harten, hornigen oder kalkigen Panzer aus; im zweiten
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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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