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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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durch rineil einzigen Schnitt sich in zwei gleiche Hälften theilen lassen.Ganz anders verhält sich der reguläre Typus (Fig. 2). In ihm sind

alle gleichen Thcile mehr als zweimal vorhanden, und jeder von ihnen hatmit allen übrigen dieselbe Beziehung zum Ganzen; es sind mithin auchalle durch gleiche Entfernungen vom Mittelpunkte des Ganzen ausgezeichnet.Daher giebt bei diesen Thicrcn einen bloßen Mittelpunkt (»), statt derLinie, worauf die Thcile der symmetrischen Thiere sich beziehen; und dieFolge davon ist die Möglichkeit einer Theilung in gleiche Hälften nachmehrfachen Richtungen. Eine solche Theilung ist endlich bei irregulärenGestalten (Fig. 3), wo jeder Thcil für sich allein bezogen ist, unmöglich;ihr Mangel bildet deren wesentlichen Charakter.

Vergleichen wir, nach diesen Resultaten, noch einmal den thierischenTypus mit dem pflanzlichen, so finden wir einen neuen wichtigen Unter-schied. Denn der Pflanzenkörper, alö Ganzes genommen, hat nie einensymmetrischen oder regulären Typus, und kann ihn nicht haben, da er auöunendlich vielen gleichen Theilen besteht, waS gegen die Symmetrie undRegularitüt, die beide nach endlichen Zahlcnwcrthen bestimmt sind, gleich-mäßig streitet. Syuunetric und Rcgularität erscheinen bei den Pflanzenimmer nur als Formen der einzelnen Organe, jene besonders an den Blät-tern, diese vorzugsweise im Typus der Blumen, während die einzelnenBlüthcnthcilc ebenfalls symmetrisch geformt sind. Will man dagegen ein-wenben, daß die Projcetion der Pflanzenachsc auf die Grundfläche einereguläre Figur crgicbt, was allerdings richtig ist, so wird diese Behauptung,streng genommen, nur dann wahr sein, wenn die Hauptachse keine Ncben-achscn entwickelt hat, ein Fall, der in der Natur der seltnere ist; bildet sicNebenachsen oder Zweige, so bedingt die Gesetzlosigkeit derselben i» derAusführung die Irregularität in der Erscheinung, welche Jedermann als