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andern Theils aber auch durch daS Eindringen von Granitgängen in diePyrorene an solchen Stellen, wo der Granit mit ihnen (namentlich mitEnphotid, S. 19l) in Berührung kommt, bewährt sich sein späteres Her-vortreten. Demnach können cs nur die Pyrorcngestcinc gewesen sein, welchedas Ausrichten der Schicfermassen des Harzes bewirkten. Daß sic es inder Thal waren, wird durch eiue genaue, besonders von Hausmann an-gcstellte Untersuchung bestätigt, und namentlich durch ihn aus dem häufigen,an verschiedenen Orten erfolgten Durchbruch der Pyrorene ein ebenso ver-schiedenes gruppcnweises Emporsteigen der neptunischen Gebilde des Harzesuachgewicsen, auch aus demselben Grunde das Schwankende im Streichender Schichtungscbencn abgeleitet. Herr Haus m a n n überzeugte sich vonsieben solcher HebungSabschnittc im Harzgcbirge und läßt, nachdem dieSchichten des Harzes durch sic in der Streichungörichtung von 8VV nach>'0 aufgerichtet worden waren, durch successiv spätere Hebungen das Em-porstcigcn der Granite rrnd Porphyre in entgegengesetzter Strcichungslinievon uach 080 bewirkt werden. Durch eine noch spätere allcrjüngsteHebung wurden endlich die am Nordraube des Harzes verworfenen Schich-ten des jüngeren FlötzgebirgcS, deren Verwerfung dem Zeitraum nach Absatzder Kreide und vor Entstehung der tertiären Schichten angehört, in ihreabnorme Stellung gebracht. Haus m a n n glaubt selbige in gleiche Zeitmit dein Emporrichtcn der steilen Gypsmaucrn am Südrandc des Harzesversetzen zu müssen, und ist geneigt, beide Verhältnisse ähnlichen Ursachenzuzuschrcibcn. Seine Annahme muß einstweilen Vermuthung bleiben, sickann für jetzt noch nicht streng wissenschaftlich nachgewiescn werden. —
Sehr hübsche Aufklärungen sind übrigens zuerst von L. v. Buch,dann von Fr. Hoffmann, und endlich von Hausmann über die Meta-morphosen crtheilt worden, welche die neptunischen Sedimente an denBerührungen mit den Pyrorcngcstcincn und mit dem Granit erfuhren. Dieersteren, in ungleich schwächeren, schmalen, den Schichten der stratifieirtenGesteine parallelen Streifen oder Zügen auftrctend, vcranlaßtcn im Ganzenviel geringere Metamorphosen, als der Granit, und änderten die ncptu-nischcn Massen theils bloß formell, thcils materiell; in welchem Falle be-sonders Eisenoryd und Kieselsäure es waren, die neben den Pyrorcnenin die Grauwackenglieber eindrangen. In welcher Form die letztere sich be-fand , als sie den Mctamorphiömus hcrbciführtc, lassen wir dahin gestelltsein, obgleich auch hier eine wässerige Infiltration am annehmbarsten er-scheint ; aber sicher ist es wohl, daß die Kiesclschiescr, Eisenkiese!,Harnsteine und Wctzschicfer dadurch gebildet wurden, welche in größerer
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