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am Fuße des Harzes aus, als letzteren die Zechsteinformation umfaßt; ertritt am ganzen nördlichen Rande bis dicht an die Grauwacke und die pla-tonischen Gesteine des Gebirges hinan, und bildet mit dem Muschelkalk (>»),Keuper (>>) und Liasmcrgcln (g), welche stellenweis Vorkommen, einenschmalen bandförmigen Streifen, hinter dem die Quadersandsteinc (r) undKreidcschichten (t) über die Ebene sich erstrecken. Alle diese Schichten stehensteil, oder fallen selbst dem Gebirge zu, der Quadersandstcin an mehrerenOrten in den barocken Formen, die früher als Teufels mauern (S.253)erwähnt wurden. An anderen Stellen liegen die älteren Strecken sogarumgcklappt oder übcrgebogen auf den jüngeren; Verhältnisse, die gleich demEinfällen der Schichten gegen das Gebirge, als Wirkung einer die natür-liche Lagerungsfolgc umkehrcndcn Aufrichtung zu betrachten sind.
Haben wir auf diese Weise den Inhalt und die Umgebungen desHarzes kennen gelernt, so kann es unS nicht schwer werden, die Zeit seinesEmportretcns zu bestimmen. Daraus nämlich, daß am ganzen westlichen,südlichen und östlichen Rande die ncptunischcn Schichten bis zur Kohlen-formation hinab wagrccht liegen, ersehen wir eine Hebungsepoche, die derEntstehung des Roth lieg enden vorherging und älter ist als die Bil-dung der Steinkohlen, von welchen früher gezeigt wurde, daß sic zwischenjene alten rothen Sandsteine des Devonischen Systems und das Nothlicgcndcgelagert sind. Allein die steile übcrgebogenc Stellung der viel jüngerenSchichten am Nordrandc des Harzes weist auf spätere Hebungen hin, undmacht eS wahrscheinlich, daß gleichzeitig mit anderen großartigeren Niveau-Veränderungen nach Absatz der Kreidcgebildc auch der Harz noch eine solcheHebung an seinem nördlichen Rande erlitten habe. Demnach wären minde-stens zwei Hebungscpochen desselben anzunehmen. Die Vcrmuthung erhälteine neue Stütze durch die Art und Weise, wie die plutvnischcn Massen desGebirges sich zu seinen neptunischen Schichten verhalten. Fragt man näm-lich, welche der drei Plutonischen Materien die eigentlich hebenden waren, soerhellt alsbald, daß die Porphyre es nicht sein konnten, weil sic am Süd-rande des Gebirges, also gerade da liegen, wohin seine Schichten einfallcn.Es bleibt demnach nur noch die, wie sich bald zeigen wird, nicht schwierigeWahl zwischen den Graniten und den Pyrorcnen. Die Granite laufennämlich in ihrer Streichungsrichtung am Nordrandc des Gebirges keines-wegs der Strcichungslinie des Schicfergcbirgcö parallel, was doch der Fallsein müßte, wenn sic die steile Stellung der Schicfcrflächcn bewirkt hätten;sic folgen vielmehr genau dem Porphyrzuge am Südrandc, von dem wirschon sahen, daß er an der Hebung schuldlos sei. Eines Theils hierdurch,