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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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mit dm Dioritcn (S. 190) verwechselt werden. Sic bildm nirgendsgroße zusammenhängende Massen nach Art des Granits oder der Grau-wacke, sondern erscheinen stets nur in schmalen Zügen oder isolirten, aufder Karte durch die Punktirung unterschiedenen Gruppen (I>), welche parallelmit den Schichtungsebencn der Grauwacke hcrvorbrechen, und zwischen ihnenklippcnartig aufstcigen; am oberen freien Ende sic theils verwerfend, theilSüber ihnen sich ausbreitend, theils endlich unter ihnen sich fortziehend.Im eigentlichen Gebirge findet sich außer den erwähnten Substanzenkein weit verbreitetes Gestein; denn alle Schichten, die den Harz an seinemFuße umgeben, können als nicht zu ihm gehörige spätere Auflagerungenbetrachtet werden. Unter diesen ist die Zech st e i n f o rmatio n (Kupfer-schiefer, bituminöser Mergclschicfer mit Gyps und Dolomit oder Rauh-wackc, S. 235 fg.) am allgemeinsten verbreitet; sie zieht sich in einein schma-len Streifen M von der äußersten nordwestlichen Ecke am ganzen westlichen,südlichen, östlichen Rande fort und begicbt sich um die nordöstliche Eckeherum auch eine kurze Strecke auf den nördlichen Rand, fast bis zur zweitenGranitinassc hin. Am östlichen Ende des Gebirges begleitet den Kupfer-schiefer das Roth lieg ende (li), die mächtige Sandsteinschicht über derSteinkohlenformation, und lagert sich zwischen ihn und die Grauwacke desHarzes, wie das relative Alter beider Schichten fordert. Noch an einerzweiten Stelle, in der Mitte des südlichen Randes, findet sich das Roth-liegende zwischen den Zcchsteinglicdern und der Grauwacke wieder; hier(bei Ilfeld) wie an seiner äußersten östlichen Spitze auf der Nordseite (beiOppcrodc und Mcisdorf) mit Stcinkohlcnflötzcn, welche unter undan ihm zu Tage ausgchen. Zugleich brechen neben dem südlichen Abschnittdes Rothliegcndcn Porphyre hervor, theils quarzführcndc rothe (s. s),theils quarzfrcic braune Porphyre (g), welche sich durch ihren Gehalt vonGranat auszeichnen. Die Quarzporphyrc berühren das Rothliegendc inder Regel gar nicht, sie treten nur neben seiner westlichen Spitze an dasselbeheran und bilden isolirtc Gruppen in der Grauwacke, der Streichungslinicdes ganzen Gebirges folgend. Der Granatporphyr erhebt sich als mächtigeMasse unmittelbar aus dem Rothlicgenden an dessen südlicher Grenze neben

Trapp unterschieden. Das ähnlich klingende Wort Tr ist mit Trapp nicht zu ver-wechseln, es bezeichnet vulkanische Produkte von erdiger oder poröser Beschaffenheit,eigentlich vulkanische Asche, welche später zusammengcbacken und oft durch Wasser in einefestere Masse verwandelt wurde. Diese Substanzen gehe» in ihrem Ansehen auf der einenSeite in Laven und Bimsstein, auf der ander» in Thonschichtcn ober Conglomerate über,und finden sich in der Nahe alter erloschener Vulkane.