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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
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die Ocker, welche in der bczcichiicten Spalte hinflicßt; die östliche Granit-inasse des Rammbcrgeö durchschncidct in derselben Gegend das Bode-thal, und bildet hier die durch ihre romantische Scenerie so berühmte,früher (S. 189) geschilderte Roßtrapp c. Bei weitem der größte Theildes Gebirges besteht aus Grauwacke («>), die theils als Thon schieferin reinerer Form besonders am westlichen Ende auftritt, theils als Grau-wackcnschiefcr hie und da durch Vorwicgen von Quarz mehr sandstcinartigwird, nach und nach selbst in Kiesclschiefer (o) und Quarzfclsübergeht, aber nur an einer einzigen Stelle nahe dem nördlichen Rande, inder Mitte zwischen den beiden Granitmassen, eine etwas beträchtliche Massevon UcbcrgangSkalkstcin (l) umschließt. Sehr unbedeutend ist dagegendie kleine Kalkmassc am westlichen Ende neben Grund. Die Streichungs-linicn der Grauwackenschichten entsprechen der Längcndimension des Gebir-ges nicht, sondern sind ihr fast rcchtwinkclig entgegen, indem sic von >0nach 8VV laufen und bald mehr der nördlichen, bald mehr der östlichenRichtung in der Neigung gegen beide Himmelsgegenden folgen. IhreHauptrichtung ist auf der Karte durch die Streifung angegeben; ihr Fallenschwankt zwischen 50° bis 70°, doch gicbt cs auch mehrere Punkte, wo sicfast senkrecht stehen, aber nur wenige, wo sie geneigter liegen. Neben bei-den Gesteinen finden wir am Allgemeinsten im Harzgcbirge diejenigen Pluto-nischen Substanzen verbreitet, welche sich durch ihren Augitgehalt auszcich-nen und früher (S. 190 ff.) unter dem Namen von Pyrorcngcsteincnerörtert wurden, von anderen Geognosten aber als Trappt) erwähnt und

4) Der Name Trapp kommt bei den Geognosten in so vielfacher Bedeutung vor,und ist bereits mehrmals auch von »ns mit so abweichendem Inhalt gebraucht worden,daß es nvthig scheint, diese Differenzen neben einander zu stellen, damit sich unsere Leserin dem Labyrinthe der Meinungen besser zurechtfindcn können. Werner bezeichnctc mitdem Namen der Trapp- oder Flötztrapp-Formation alle basaltischen oder überhauptvulkanischen Gesteine, welche er seiner Vorstellung nach für ncptunischcn Ursprungs hielt.Daher pflegen einige neuere Geognosten die vulkanischen Gesteine überhaupt noch Trappezu nennen, und davon als besondere Arten den Basalt, Dolerit, Phonolith, Trachytu. a. m. zu unterscheiden. Im Gegensatz gegen diese Annahme führen bei anderen Schrift-stellern die feinkörnigen Gemenge von Hornblende oder Augit und Felbspath, welche frühertheils als Grünstem oder Diorit, theils als Pyrorcngcstcinc erwähnt wurden, den NamenTrapp; bezeichnen also bei ihnen keine vulkanische, sondern platonische Materien. Ganzkürzlich hat endlich Hausmann die Benennung Trapp für die quarzfrcic» Porphyredes Harzes, welche in ihren Beziehungen zu den Quarzporphyrcn dem Augitpvrphyr oderMclaphyr entsprechen, nach Lasius Vorgänge wieder in Anwendung gebracht, und nachder Art ihrer formellen Beschaffenheit Trappporphyr, Trnppmandclstein und eigentlichen