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Schichten oder Mergel (e, o) getrennt werden. - Ucber ihm liegt noch eineetwas mächtigere Mergclschicht, worin, übereinstimmend mit den früheren,Seeconchylicn enthalten sind, und dann folgt das Schlußglicd der mittlerenTertiärformation dieser Gegenden, ein knochenführender Sand und KicS k>!)init gröberdn Gcröllschichtcn, welcher die Reste der merkwürdigen Säugc-thiere jener Zeit, des vinotlieeium, »Isstoelon lonAieobUis, ^oerstlieiiumincisivum, lllünooeios Lokleioimgoliori (s. mkA.irlünus) Ilippollisriumu. a. IN. umschließt. Diese oberste Schicht findet sich aber nur an wenigenallermeist hochgelegenen Stellen des Beckens, und pflegt noch von feinerenweißen Sandbänken bedeckt zu sein, zwischen denen sandige Mergelschichtcn(Löß) sich ausschciden. Auf ihnen liegt der Diluviallehm.
Die plio eenen Schichten werden als selbstständige Gruppe unterdem Namen der Subapenninen-Formation zusammcngefaßt, weil sieden Fuß dieses Gebirges an beiden Abhängen begleiten. Es sind meistensSandschichten, die mit Mergelschichtcn wechseln, jene von gelber, diese vonbläulicher Farbe, und durch einen großen Rcichthum von Seegeschöpfen sichauszcichnen. Zwischen ihnen treten auch Süßwasserschichtcn auf, beson-ders Süßwasserkalk, in denen Säugethicrrcste mit Haifischzähnen vereintVorkommen, und zwar unter Verhältnissen, die keinen Zweifel lassen, daßdie erstcrcn sich auf ihren ursprünglichen (primitiven) Lagerstätten befin-den. Also äuch hier wechseln Süßwasserablagcrungcn mit Mccrcsschichtcn,wie es ein Zuströmen süßer Gewässer von dem bereits erhobenen Bcrgzugeder eigentlichen Apcnninen nothwcndig macht. Aus dem Schuttlandc, dasdiese Wasser mit sich führten, und der Brandung von Meereswogen, dieden Höhenzug umfluthctcn, entstand damals jene hügelige Kette am Fußder Berge, welche die Subapcnninen ausmachcn. Zur Zeit ihrerBildung hatte das Meer schon einen großen Theil seiner heutigen Bewoh-ner, aber das Festland bloß analoge Formen; denn keine einzige Art derfossilen Säugcthicrc wirb heutiges Tages lebend hier angctroffen, währendetwa 40 von 100 Arten der Muscheln und Schnecken lebende sind, abernur eine unter 100 der früheren Periode zugleich angchört. Demnach warzu jener Zeit die Beschaffenheit des damaligen Italiens dem heutigen ent-schieden verwandter und ähnlicher, als in der jüngst vorhergegangenenEpoche desselben. Die Subapcnninenformation ist übrigens nicht auf Ita-lien beschränkt, sondern findet sich zugleich in Sicilien, Nordafrika, Spa-nien und Südfrankreich am Fuß der Pyrenäen bis zur Mündung derGaronnc. An diesen Stellen hat sic ihre größte Ausdehnung, trittaber in kleineren Räumen, größtenthcils aus mehr oder weniger sandigen