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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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tcrabtheilungen; namentlich wurden die untersten Schichten von den kry-stallinischen Schiefern aufwärts bis zur Grauwacke, die letztere mit einge-rechnet, UebcrgangSformation genannt, und zwischen den darauffolgenden Gliedern der Flötzgebilde eine dreifache Verschiedenheit durch dieNainen ältere, mittlere und jüngere Flötzformationen festgesetzt.Im Auslände fanden jedoch diese deutschen Benennungen Widerspruch;man verlangte nach allgemein verständlichen Ausdrücken, und nannte dieGebilde der UebcrgangSformation, mit Hinzufügung alles dessen, was unterden Steinkohlen liegt, primäre Schichten, die sämmtlichcn Gliederder Flötzformationen sccunbäre, und die jüngsten Sedimente aus denZeiträumen vor der Gegenwart tertiäre. Auch diese Eintheilungcngenügen bei weiterer Untersuchung nicht, weil in jedem Glicdc der dreiHauptabschnitte vielfach verschiedene Stratcn auftrctcn, deren Unterschiebesowohl von den Materien, aus denen sic bestehen, als auch von den orga-nischen Resten, die sie enthalten, hcrrührcn; im Allgemeinen jedoch frühermehr nach den materiellen Unterschieden, als nach den Versteinerungen, be-stimmt zu werden pflegten. Neuerdings indessen haben die beiden Bestim-mungsgründc ihre Bedeutung gegenseitig vertauscht, besonders seitdem manimmer mehr zu der Uebcrzcugung gelangt, daß die materielle Grundlageminder wichtig ist für die Erkennung einer Formation, als die Ucbcrein-stimmung ihrer Versteinerungen, und daß sic mit größerem Rechte denHauptanhaltcpunkt hergebcn müssen. Den Werth, welchen ein Petrcfaetunter solchen Umständen erlangen kann, fassen wir zusammen im Begriffder Lcitmuschcl, d. h. einer versteinerten Thicrhüllc, die, wo sie auchangctrvffen wird, das entschiedenste Zcugniß über die Formation ablegt, zuwelcher ihr neptunischcs Muttergcstcin gehört. Leitmu s ch c l n zu bestim-men und in ihre richtigen räumlichen wie zeitlichen Grenzen cinzuschlicßcn,ist eine der wichtigsten Bestrebungen bei den gegenwärtigen geologischenUntersuchungen. Wir werden daher auf das Material der Formationenkein großes Gewicht legen, wir werden in allen Kalksteine, Sandsteine,Mergel, Thonlager und Gemische mehrfacher Art im bunten Wechsel miteinander antrcffen, und uns immer durch ihre organischen Bcischlüsse erstrecht überzeugen, in welche Zeit die Periode ihrer Entstehung fallen müsse.Wenn wir demnach, ohne auf diesen Gehalt schon jetzt zu sehen, eine kurzeUcbersicht der sedimentären Schichten mittheilen, so geschieht dies nur, umunsere Leser mit ihrer Reihenfolge, wie sie genauere Untersuchungen festgc-stellt haben, bekannt zu machen; zu einer nähern Begründung und Schilde-rung ihrer Eigenheiten, wie der Perioden überhaupt, denen sic angchörcn,