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Geschichte der Schöpfung : eine Darstellung des Entwicklungsganges der Erde u. ihrer Bewohner ; für die Gebildeten aller Stände
Entstehung
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stehen oder in ihrer Lagerung verändert wnrden. Demnach wird sich dasAlter der Gebirge nach der Zahl ihrer verworfenen geschichteten Bestand-theile richten; Gebirge ohne alle Hebung derselben werden älter sein alsdie neptunischen Produkte, ja alter als die Wasserbedecknng überhaupt, undder Zeitpunkt der Entstehung eines Gebirges wird der Jetztwelt ui» so naherliegen, je größer die Anzahl seiner gehobenen Schichten ist.

Die Richtigkeit dieser Behauptungen erhellt zu sehr auS ihnen selber,als daß cs nöthig wäre, bei ihrer Erörterung noch länger zu verweilen;wir wenden uns daher zur Altersbestimmung der hauptsächlichsten Gebirge,nachdem wir zuvor die vorzüglichsten hebenden und gehobenen Bcstandtheiledes Erdkörpcrs in ihrer Succession auf einander kennen gelernt haben.

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Abnorme und normale Gesteine. Wirkungen der abnormen aus die normalen.

Metamorphismus.

Gehen wir in dieser neuen Betrachtung wieder von den auf feurigemWege entstandenen Gesteinen aus, so findet sich zwar eine gewisse Alters-folgc auch unter ihnen, wenn man die einzelnen Glieder eines Gebirgesmit einander vergleicht, aber durchaus keine so bestimmte Succession alleraus einander, wie bei den verschiedenen neptunischen Schichten. Währenddie letzteren in unabänderlicher, stets gleicher Reihe von unten nach obenauf einander folgen, höchstens stellenweis durch spätere Umkehrungen undVerwerfungen in eine abweichende Lage gebracht; zeigt sich dagegen dasvormals feurig-flüssige Gestein an keine bestimmte Altcrsfolge gebunden,mithin auch in keiner überall wicderkchrendcn, gleichartigen Beziehung zuden geschichteten Lagen. So wichtige Unterschiede erregten schon früh dieAufmerksamkeit der Beobachter und führten zu Benennungen, welche nochjetzt, da sie gewisse allgemeine Eigenschaften richtig andeuten, im Gebrauchsind, und zunächst einer Erklärung bedürfen. Wegen der überall gleich-artigen Wiederkehr in der Schichtenfolgc nennt man die neptunischen Sedi-mente normale Gesteine; gleich als ob in ihrer Succession einebestimmte Absicht, eine Regel befolgt wäre, während sie doch ganz von zu-fälligen Verhältnissen, von den zur Verwitterung sich darbietcnden Pluto-