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Bei so schwachen Analogien wird uns die physische Beschaffenheit derSonne nicht viel nützen, sie kann uns zwar eine Duplicität der Sonncn-substanz darthun, allein nicht mehr lehren, als was die Erde selbst zeigt; —daß nämlich sich ihre Bestandthcile nicht in einem gleichen Grade der Ver-dünnung oder Verdichtung befinden. Aber die Möglichkeit eines Urzustan-des gleichförmiger Verdünnung aus heutigen Thatsachen zu deduciren isthier unsere Aufgabe; — ihre Lösung liegt also noch vor, wenn wir nichtbei dem obigen Resultate stehen bleiben wollen, daß die Sonne und diePlaneten gegenwärtig sehr verschiedene Grade der Verdichtung zeigen, frei-lich aber eine größere Consistenz, als bloße Dunstmaterie, unfehlbar besitzen.Auf eine so wenig ausreichende Erfahrung sich allein zu stützen, ist nichtstatthaft, wenn noch Thatsachen von mehr Erfolg zu erlangen sind. Siebieten sich bei näherer Betrachtung der Kometen dar, jener wandelbaren,schwach leuchtenden Gestirne von ungleicher Masse, welche von Zeit zu Zeitim Bereiche unseres Sonnensystems erscheinen, oder mit uns die Sonne inlanggezogenen Ellipsen umkreisen. Ihre Substanz ist dunstförmig, daslehrt der Augenschein; sie leuchtet, gleich den Planeten, nur mit erborgtemLichte, und ändert sich an jedem einzelnen Kometen je nach seiner Stellungim Weltraum und den Beziehungen, in welche der Komet zu benachbartenGestirnen tritt; — aber auch ihre Form und ihre Ausdehnung ist großenVerschiedenheiten unterworfen. Enke 'sKomct, uns der nächste, dessenminder langgestreckte Bahn noch nicht bis zum Jupiter reicht, umkreistnäher als Merkur die Sonne in nicht völlig lU/z Jahren, eine elliptischeDunstmasse bildend, worin nahe dem vorderen Ende ein minder durchsich-tiger, sphärischer Kern sich befindet, von dem an die Materie allmälig nachdem Umfange hin dünner wird. Aber die meisten Kometen zeigen nichteinen solchen Umfang, sie bestehen vielmehr aus einein schärfer umgrenztenKern von hellerem Lichte, hinter dem sich ein langer Dunstnebcl herzieht,welcher den Kern in zwei konischen Schichten, einer inneren dünneren undeiner äußeren dichteren, zu umgeben scheint. Dieser dem Kopfe oder Kernefolgende Schweif nimmt an Größe zu, je näher der Komet an die Sonnehcranrückt, und befindet sich in der Regel hinter dem Kern, doch nicht aufder Bahnlinie, sondern von der Sonne abwärts nach außen zu und so ge-wendet, daß die Verlängerung seiner Achse durch den Mittelpunkt derSonne geht. Nicht immer behält er die gleiche Stellung, er schwankt viel-mehr, nach links und rechts abweichend, in bestimmten Pausen, wasBcsscl einer polaren Action, der magnetischen Polarität unseres Erz-körpers vergleichbar, zuschrciben möchte. Welcher Art die Materie sei,