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inwendig mit steiniger Kruste, drin K r s srl - oder P f a n u r n st ein, überzichrii, ohire zu ahnen, daß rö dir kohlensaure Kalkerde des scheinbar reinenQuellwassers ist, welche sich au den Wänden des Gefäßes beim Kochenabsetzt. Wir bewundern die schönen buntfarbigen Sprudelsteine Karls-bads, wenn sie geschliffen zu so manchen Kunstsachen verarbeitet vor unsliegen, und haben in ihnen eins der schlagendsten Beispiele, wie großeMassen fester Bestandtheile im Quellwasser vorhandeu sein können; zumalwenn wir an die Schnelligkeit denken, mit welcher Blumensträuße, Vogel-nester und alles Hineingeworfene von dem steinigen Niederschlage desSprudelwasserö überzogen wird. Hier zeigt uns das heiße Wasser eineentschieden stärkere Thätigkeit, nicht bloß, weil die kohlensaure Kalkerdewegen des stärkeren Ausscheidens der Kohlensäure in ihm weniger löslichist, sondern auch weil es schneller verdunstet, als kaltes und dadurch inkürzerer Zeit mehr feste Bestandtheile absetzt. Sehr viele Quellen, kaltewie warme, bilden ähnliche feste Niederschläge, und produeiren mitunterweit ausgedehnte Kalkmassen, welche je nach ihrer Form: Kalksinter, Kalk-tuffe oder Tropfsteine genannt werden. Sinter sind kalkige Absätze vondeutlich krystallinischem Gefüge, Tuffe haben mehr ein erdiges Ansehnund pflegen porös zu sein, Tropfsteine zeigen eoneentrisch-krystallinisebeSchichtung, ähneln mächtigen Eiszapfen im äußeren Ansehn, und entstehenin natürlichen oder künstlichen Höhlen aus dein von der Decke herabträu-selnben Wasser, welches, während es verdunstet, den Kalk zurückläßt, denes auf seinem Wege von der Erdoberfläche bis zur Decke der Höhle in siechaufgelöst hatte. Alle drei Niederschläge bestehen übrigens nickt bloß auskohlensaurer Kalkerde, sondern enthalten in der Regel noch andereBestandtheile, namentlich kohlensauren Strontian, schwefelsauren Talk,Gyps, Glaubersalz, Kochsalz, selbst Kieselerde und Eisenerze, vorzüglichEisenorpd, welches die braune Farbe des jedesmaligen Absatzes bewirkt undanch im Sprudelsteine die verschieden gefärbte Streifung veranlaßt, je nach-dem es zu Zeiten mehr oder weniger als kohlensaures Salz im Wasser auf-gelöst ist. Das häufige Vorkommen von Tuffe oder Sinter absetzendenQuellen in den verschiedensten Gegenden der Erde, besonders aber inItalien, wo der Sinter den Namen T r avert > n führt, und als Bausteinvon den Alten benutzt wurde; gleich wie die Allgemeinheit der Tropfstein-höhlen in unserem Vaterlande kann uns überzeugen, daß die auflösendeKraft des Wassers auf die Kalksteine in gegenwärtiger Zeit nicht so unbe-deutend ist, wie man von der scheinbaren Reinheit des QuellwasserS ver-leitet oft glaubt. Sicher wird sie mich in früheren Perioden der Erde eine