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der Gegenwerts) in Empfang genommen wird, so kann scliondcsibald die Einfuhr eines Jahres von der gleichzeitigen Ausfuhrverschieden sein. -1) Werden Aus- und Einfuhr nach den in-ländischen Preisen berechnet, so muß letztere, auch abgesehen vonallen anderen Ursachen, um den Betrag der Handelsgewinnsteund Handelskosten größer erscheinen. §. 4l-t. Nr. 1. (S).
(r,) Solche Leistungen zwischen den Völkern werden also eigentlich inMaaren entrichtet. Irland hat jährlich an England mehr zugeben, als es von demselben empfängt, Z. 419 f«), weßhalb z. B.im D. von l79»—1794 die Ausfuhr von Irland um l-195 810L. St. größer war, als die Einfuhr. Als man jedoch 1795 anfing,die für Irlands öffentliche Bedürfnisse nöthigcn Anleihen in Eng-land zu borgen, so änderte sich jenes Werhältniß, Irland wurdemehr schuldig und führte desto weniger Maaren aus, daher war1795—1799 im D. die Ausfuhr nur noch um 466 466 L. St. grö-ßer, 1800—l804 aber sogar um 1071 428 L. kleiner als die Ein-fuhr; s. 4. I.eslio b'oslvr, .4» essa)' o» tbe pilnelples ot cam-meroinl exc>m»Aes. Uvnck. 1801. — Hüttner, Engl. Miscellen,XVII. Bd. — Großbritanicns Ausfuhr nahm während der letztenKriege mit Frankreich in gleichem Schritte mit den aufgcwcnde-ten Kriegskosten zu. Daß der Unterschied zwischen der Aus- undEinfuhr nicht so groß erscheint, als die Summe der Kriegsaus-gaben, rührt theils von den unzuverlässigen Aufzeichnungen, theilsauch von dem Umstande her, daß viele durch den Krieg veranlaßteAusgaben in Großbritanien selbst vorgcnommcn wurden. Der Ue-bcrschuß der Ausfuhr betrug jährlich A im Ganze», U im Han-del mit Deutschland und Preußen insbesondere:
X U
Friedensjahre 1784—1792 905 190 L. St. 535 723 L. St.
Kricgsjahre . 1793—1801 4-671 430 ,, „ 4-537 891,, „
„ „ . 1802—1815 9-543 736 ,, „ 3-581800 ,, „
Vgl. Cäs. Moreau, Uebers. des brit. H. nach allen Ländernder Welt, übers, von Ei send ach, Stuttg. 1824. I Bogen Fol.— Frankreichs Einfuhr war seit lange nicht so niedrig als imI. 1815. In den Jahren 1815—1820 soll die Ausfuhr zusammen-qcnommcn um 746 Mill. Fr. größer gewesen sein ats die Ein-fuhr re. s. die Tabellen bei v. Gülich, I. Heft S. 29, was mitder Kricgscontribution von 700 Mill. Fr. in Verbindung gebrachtwerden kann, vgl. III. §. 77. —- Ungarn führt nach den Zolllistenfortwährend mehr aus als ein. Der Mehrertrag der Ausfuhr wirdangegeben i. I. >800 zu 9 Mill. fl, 1802 zu 6, 1812 zu 5 Mill.fl., 1842 zu 3'/j Mill. im Verkehr mit den andern öst. Provin-zen (Czörnig, Statist. Tafeln). Zur Erklärung dient der Auf-enthalt vieler Neichen in Wien, die Zins-,-Kriegssteuer-Zahlun-gen, die binausgehenden Domänen-, Zoll-, Post-, Lotto-Einkünfte re.Vgl. Neueste geogr. stat. Beschreib, des K. Ungarn, 2. A. IV34.S. 75.
(b) Es ist auffallend, daß das Handelssvstem diesen Umstand übersehenkonnte. Führt ein Volk für 10 Mill. fl. inländische Maaren ausund tauscht im Auslande für IO/? Mill. fremde Maaren ein, die