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würde, für welches man keine Beschäftigung mehr finden könnte,auch sieht er selbst ein (S. 60), daß dieses bei freiem Gange derGewerbe nicht wirklich cintretcn kann. Seine Darstellung ist ge-trübt durch das Bestreben, die Handlungsweise des^ britischenMinisteriums zu bekämpfen, s. auch Sartorius, Abhandl-, I,31—108.
(-) Smith vergleicht in dieser Beziehung die Gewerks- und Han-delsstädte mit denjenigen Städten, wo eine große unproductiveVerzehrung Statt findet, z. B. den Hofstädten. Unters. II, 100.
§. 336.
Ist eine unproductive Verzehrung ihrer Größe noch im Ver-hältnisse zum reinen Volkseinkommen nicht übermäßig, so ist nurnoch zu erwägen, ob sie der Gesellschaft einen Ersatz in persön-lichen Gütern für die verzehrten sachlichen darbietet, §. 320. Die-ser Ersatz ist auf verschiedene Weise möglich und man muß sichbei seiner Bcurthcilung vor einer beschränkten Ansicht hüten, dienur das Nächste, im Einzelnen Nachweisliche auffaßt. Es istnützlich, wenn die arbeitenden Classcn sich Genüsse verschaffenkönnen, die ihnen Erholung gewähren, ihre Gefühle veredeln,ihre Dcnkkrast üben oder den Kreis ihrer Erkenntnisse erweitern,zugleich aber ihren Fleiß befeuern. Es ist nützlich, wenn beson-dere Classcn von Dicnstlcistenden sich der Pflege und Ausbildungder höheren menschlichen Anlagen widmen, Wissenschaften undKünste pflegen und die Früchte beider zum Besten der Gesell-schaft verwenden. Es ist nützlich, wenn cs nicht an Reichen fehlt,welche, der Sorge für den Erwerb überhobcn, ihre persönlichenKräfte und ihr Vermögen auf mancherlei gemeinnützige Ange-legenheiten richten können (rr). Indessen kann cs in den letzte-ren Zweigen der Verzehrung ein schädliches Uebermaaß geben;die Dienstleistenden können zahlreicher sein, als es der von ihnenzu erwartende Vortheil erheischt, insbesondere könnte die Regie-rung einen Güterauswand machen, der im Vergleich mit seinerWirkung auf das Gemeinwohl unverhältnißmäßig groß wäre,endlich könnten auch die Neichen sich einer solchen Schwelgereiund Prunksucht ergeben, welche von keiner Seite mehr als ge-meinnützig erschiene. Nicht jede unproductive Verzehrung ist alsoschon an und für sich zuträglich (S).