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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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ciesbank,mit 6000 Acticnzu-lOO thlr. Spccies (1033 fl.), gestiftet,deren Noten in Münze oder in ältere» Zetteln nach dem jedes-maligen Curse zahlbar waren. Ihre Bestimmung war das Leihenauf Pfänder, auch ein Girogcschäft. Jndcß konnten sich die neuenZettel nicht in dem vollen Preise erhalten, die Münze verschwandbei dem Sinken der Zettel, so daß man diese bis zu 24 und 8Schilling (96 auf den Thalcr) ausfertigtc. Sic sanken zuletzt mitdenen der älteren Bank ungeheuer, da sic bis auf 141 Will, rthlr.angewachsen waren. 1813 wurde beschlossen, eine neue Reichsbankzu errichten, deren Noten künftig das einzige Papiergeld bildenund nicht über tl. Will, in neuen Reichsbankthalcrn ( 18>/l, aufdie köln. Mark fei», also 617919 000 fl.) betragen sollten. Von die-sen Noten wurden 27 Mill. thlr. zur Einlösung der älteren Zet-tel nach einem niedrigen Eursc ('/4s), IS Mill. für die Staats-kasse, 4 Mill. zu Bankgeschäften bestimmt. Die neuen Zettel er-reichten nach einigen Jahren das Pari mit Münze. Sehr cigcn-thümlich war die Art, das Stammvermögen dieser Bank zusam-mcnzubringcn, indem ihr eine Forderung an die Grundeigner von6 Procent des Mittelpreises aller Grundstücke bcigelcgt wurde(Bankhaft, — also eine außerordentliche Grundsteuer), derenBetrag bis zur Abzahlung mit 6'/j, Proc. verzinst werden mußund schwer auf den Grundcignern lastet. 1818 wurde die bisherigeReichsbank in eine Privatanstalt (Nationalbank) umgewan-delt, deren Theilnehmer alle Grundeigncr wurden, welche nach obi-ger Bestimmung wenigstens 1011 thlr. an die Bank zu bezahlenhaben oder freiwillig einlcgen. Dicß ist das einzige Beispiel einerBank, welche durch erzwungenen Beitritt zu Stande kam. 1822liefen für 21>/z Mill. thlr. Noten um, 1810 ungefähr 18 Mill.,1842 gegen 16^ Mill. bei einem Baarvorrathe von 3^ Mill.rthlr., deren Curs nun das Pari erreicht hat. Der Wcchselcursauf Kopenhagen stand in Hamburg 1827 noch 220, — 1831 — 34210, er steht aber neuerlich auf 200, d. h. soviel dän. Rcichsbank-thaier für 100 rthlr. Hamb. Banco, also im Pari. Die schleswig-holsteinische Spccicsbank, 1788 in Altona gegründet, alsLeih- und Discontobank mit Girogcschäft, erhielt sich gut, so daßbei ihrer Aufhebung 1813 ihre Noten nach dem vollen Betragegegen Reichsbankzettel einlösbar erklärt wurden. Büsch, Schrif-ten über Banken und Münzw., S. 436. — Boß, Zeiten. 1813.Mai und Junsi — Storch, III, I2S und Zus. 172.

(c) Die Assignatenbank zu St. Petersburg, eine Staatsanstalt, ent-stand 1768. Ihre Noten (Assignaten) wurden nur gegen Kupfer-münzen cingelöst, wodurch sie für den Verkehr sehr unbequem wur-den, nicht blos wegen der großen Veränderlichkeit im Preise desKupfers, sondern auch wegen der Beschwerlichkeit des Transportesund des Zählens großcrSummen und wegen der auf das Einschmel-zen oder Ausführen der Kupfermünze gesetzten Strafen. Doch stan-den die Assignaten eine Zeit lang nahe am Pari, bis 1786 mit derBank eine Leihanstalt verbunden wurde, welche aufGrundstückelieh,und bis mehrere Kriege zur Ausgabe großer Quantitäten von No-ten Veranlassung gaben. Das Steigen der Preise aller Maarengegen die Assignaten mit seinen traurigen Folgen für mehrereVolksclassen, das Verschwinden der Silbcrmünze aus dem Um-laufe, die Verwirrung im Verkehre, stellten sich auch hier ein. DasSinken der Assignaten (Papierrubel) gegen Silbergeld zeigt