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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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in Belgien seit1822 (L), die pomm erische ritterschgft-liche Bank zu Stettin 1824 (/), in Warschau 1828 (»r),in Madrid 1829 in Bern 1833 (o), in München1835 (/,), in Zürich 1836 (-), St. Gallen (>) und Leip-zig (s) 1838, in Athen 1841 ((), in Berlin 1846 (,«),in Dessau (v). In anderen Erdthcilcn sind noch die Bankenzu Rio-Ianciro O), Calcutta, Agra, Madras undBombay zu bemerken.

(<,) Die im Jahre 1668 gestiftete sogenannte Bank war nur eine Leih-anstalt, welche einigermaßen ein Girogeschäft führte. Erst seit 1726gab sie wahre Noten (Transportzettel) aus. 1738 begannsie auf Grundstücke und Eiscnvorräthe zu leihen, welches so häufiggeschah, daß die umlaufende Notcnmcnge allmählig bis zu 600 Will.Kupferthalern stieg und die blos in Kupfermünze zahlbaren No-ten viel im Curse gegen Silbergeld verloren. 1762 galten erst 27Kupfcrthaler 1 thlr. Hamb. Banco, während 1738 der letztere nochmit 9 Kupfer- oder Zettelthalern zu erkaufen gewesen war. Diegewöhnlichen Störungen, welche solche gesunkene Papiere in derBolkswirthschaft Hervorbringen, blieben auch hier nicht aus. 1776wurde die Umwechslung der Lransportzettel gegen neue, in Silberzahlbare, in Reichsthalcrn Spccics ausgcdrückte Banknoten ange-ordnet, und dieser Thaler 18 älteren Kupfer- oder Papierthalerngleich gesetzt. Die neuen Noten konnten sich ebenfalls nicht in Parigegen Münze halten und werden von der Bank nicht eingelöst.Sie habe» deßhalb kein festes Berhältniß zum Silbergclde undgegen das Ausland einen sehr veränderlichen Wechselkurs. DerReichsthaler Silber von 48 Schill. (9,"» auf die köln. Mark)galt 1824 130 Schill. Papier, 1829 nur 128, 1832 aber 11b oderungefähr das 3fachc, späterhin wieder 128 Schill., nach welchemBerhältniß auch die Einwechslung erfolgen soll, wenn der baareBorrath der Bank Vg der Settel betragen wird. Der Betrag derZettel war 1836 — 40 i. D. 35 293 000 rthlr., welche (nach demBerhältniß 8 : 3) >3'234 000 rthlr. Silber ausmachen; der Metall-vorrath der Bank war gegen 6/2 Mill. rthlr. Neben dieser Staats-bank hat Schweden noch S Privatbanken von ungefähr 6 Mill.rthlr. Scheinen.

(») Die Gründung der kopcnhagcner Assignations- und Leih-bank fällt in das Jahr 1736. Später (1760) wurde sic von 5000auf 6000 Acticn zu >00 thlr. gebracht. Schon 1757 wurde ihr er-laubt, nicht über >0 thlr. vorgelegter Roten baar bezahlen zu dür-fen und diese wurden gesetzlich als Zahlungsmittel erklärt; mangab Zettel bis auf 1 thlr. herab aus und vermehrte sie bis gegenI I Mill. thlr. (23 Mill. fl.). 1773 übernahm der Staat die Bankund zahlte die Actionärc ab. Die Zettel fielen, als sie bis auf 16Mill. thlr. anwuchsen und alle Münze aus dem Lande drängten.Der Wechselkurs nach Hamburg von 1789 ließ auf einen Curs derBankzettel von 30 Proc. unter Pari schließen. 1791 wurde ver-ordnet, daß die ältere Bank keine neuen Zettel mehr ausgebendürfe und es wurde dafür eine dänische und norwegische Spe-