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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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fordern und die in Paris zahlbaren Billets auch Zinsen trage»(wegen des Privilegiums der pariser Bank). Sie haben entwedereine bestimmte Berfallzeit oder sind auf 1 oder mehrere Lage Sichtgestellt.

§. 315.

Oesterreich. Die wiener Stodtbank, als Zettel-bank («), wurde 1762 gegründet, und erhielt sich bis gegen dasEnde des 18. Jahrhunderts in gutem Stande. 1797 wurde sievon der Verbindlichkeit, ihre Noten cinzulöscn, freigesprochcn (-),und um diese Zeit begann auch die starke Vermehrung derselben,die man als eines der Mittel betrachten muß, wodurch die Re-gierung sich die Bestreitung der hohen Kriegskosten erleichterte.Es wurden nun Zettel bis auf 1 fl. herab ausgegebcn. Von 1805an sanken die Noten stark gegen Münze, der Krieg von 1809beschleunigte ihren Fall und die allgemeine Thcurung der Maa-ren; das Ucbcl erreichte seinen Gipfel, als im Januar 1811 derEurs auf ungefähr 1300 (nämlich so viel Papiers!. gegen 100fl. Münze) gekommen war. Die ausgcgcbcne Masse von Schei-nen erreichte 1060 Mill. fl. Diese nun zu einem wahren Staats-papiergcld gewordenen Noten wurden zufolge der Verordnungvom 20. Februar 1811 gegen ein anderes Staatspapicrgcld, dieEinlösungsscheine, „Scheine" (wiener Währung)umgewcchsclt, von denen die Regierung 100 fl. gegen 500 fl.in Banknoten hingab; indcß standen diese Einlösungsscheine im-mer niedriger als Münze und sielen während des Krieges von1813—1815 noch mehr (o).

(a) Hufeland, II, 172» — Storch, III, 119. 470.

(-) Es wurde nämlich erklärt, daß die Auslösung bei keiner Summeüber 25 fl. geschehen sollte, was man einer gänzlichen Einstellungder Zahlung gleich achten kann. Andre, Neueste Zahlenstatistik,I, 223. Die in diesem und dem folg. Z. erwähnten Gulden sinddie des 20 fl. Fußes.

(c) Der Eurs der W. W. (wiener Währung) war den 7. März 1815noch 272, aber am 8., als Napoleons Aufbruch von Elba bekanntgeworden war, sank er auf 297 und am 10. Mai sogar auf 398,welches, da die Einlösungsscheine die Sfache Summe von Bank-noten verstellten, einen Eurs der letzteren von 1990 bildete. 1816war der Eurs auf 322 gekommen, jetzt steht er gleichförmig auf250. — Vor der Ausgabe von Papiergeld hatte man die Geld-menge in Oesterreich auf 250—300 Mill. fl. geschätzt. Die Massedes Papiergeldes kam 1815 bis zu ungefähr 650 Mill. fl., welches,