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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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bahren Vorrath in Bereitschaft halten muß. Die noch im innerenUmlaufe befindliche Metallmcnge und der Betrag des Papier-geldes können zusammen nicht größer sein, als vor der Einfüh-rung des letzteren die Menge des umlaufenden Metallgeldes war,außer etwa um so viel, als die vermöge der anfänglichen Preis-erhöhung des Geldes und der nachfolgenden Münzausfuhr er-weiterte Betriebsamkeit mehr Umlaufsmittel erfordert, §. 296.Privaten, welche sich zur unbedingten Einlösung des von ihnenausgegebenen Papiergeldes verpflichtet haben, und denen vonder Regierung kein besonderer Schutz gegen die Inhaber ihrerZettel gegeben wird, müssen Alles aufbieten, um die zur Ein-lösung erforderlichen Metallmengen herbcizuschaffen, wenn sienicht zahlungsunfähig werden wollen.

§. 300.

Wenn die Einlösung des Papiergeldes nur unter gewissenbeschrankenden Bedingungen erfolgte («) oder ganz unterbliebe,so könnte das Papier unter das Pari der Münze sinken. Dicßkommt bei reinem Privatpapiergelde nicht vor, sondern nur dann,wenn die Regierung den Privaten, welche Papiergeld ausgcgcbcnhaben, eine solche Abweichung von ihrer übernommenen Ver-pflichtung gestattet, oder wenn sie bei ihrem eigenen Papiergeldedie Umwcchslung unterlaßt. Im ersten Falle wird der geschwächtePrivatcrcdit der Ausgeber durch den Credit und die Zwangsvor-schriftcn des Staates ergänzt; das auf solche Weise im Umlaufeerhaltene Privatpapiergeld ist ausgcartct und nähert sich demStaatspapiergclde. Das Sinken des Papiergeldes verursacht deneinzelnen Inhabern empfindliche Verluste und schadet noch mehrwegen der häufigen Schwankungen seines Curses und der Un-gewißheit, ob das Ucbel nicht immer noch weiter gehen werde,woraus nothwendig Unsicherheit des Eigenthumcs und Abhal-tung von vielen Unternehmungen entspringen müssen, II, §.266.(«) Beispiele von den schottischen Banken bei Smith, II, 84. 8S.

§. 301.

Es ist möglich, daß ein Papiergeld, welches seine beliebige

Rau, polit. Oekon. Ste Ausg, I. 25