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selbe bleibt stets im Umlaufe, ohne in den unmittelbaren Gebrauchfür menschliche Zwecke überzugchen (Z. 130), und unterscheidetsich hiedurch von allen andern umlaufenden Gütern, welche frü-her oder später zu einem Besitzer gelangen, der sie zu gebrauchenanfangt, d. h. von den Waaren (»). Wenn der Stoff des Gel-des eine andere Anwendung erhalt, so hört er auf Geld zu sein.2) Bei der Annahme des Geldes gegen irgend eine Leistungnimmt man nicht sowohl auf die Eigenschaften des zum Gelbegebrauchten Stoffes, als auf den Preis desselben gegen andere.Güter Rücksicht, weil man es nur als Erwerbsmittel betrachtet,§. 64 (5). 3) Nach der Einführung des-Geldes werden seltennoch Tausche von Waaren gegeneinander vorgenommen, viel-mehr in den meisten Fällen an der Stelle eines einzelnen Tau-sches zwei abgesonderte Geschäfte geschlossen, indem man, um mitHülfe eines bestimmten Gutes ein anderes gewünschtes zu er-werben, erst jenes gegen Geld verkauft und dafür dieses an-kau f t (c).
(a) Hufeland, III, 1l — 17. — Der Stoff des Geldes kann eineWaare sein, nur das Geld als solches ist es nicht, vielmehr wer-den die Waaren gerade dem Gelbe entgegengesetzt.
(-) Dieser Satz wird durch die Bemerkung, der Geldbesitzer wisse oftnoch gar nicht, was er Alles für das Geld haben könne und waser sich dafür verschaffen werde (Kaufmann, Unters. I, 3), nichtwiderlegt.
(e) Simoude, Uicll. comm. I, IL6. Man setzt gewöhnlich den Kaufund Verkauf, welche beide Ausdrücke nur die zwei Seiten einesund desselben Geschäftes bezeichnen, dem Lausche entgegen, wieim römischen Rechte die emtio venllitlo der permntntio und dieWaare (merx) dem Preise (pretlum) gegenüber steht, I.. 1. §. 1.I). <Ie contruli. amt. (XVIII, l); aber die politische Oekonomiemuß sich mehr an die weitere Bedeutung des Wortes Lausch hal-ten, nach welcher der Kauf und das gegenseitige Hingeben vonWaaren ohne Zutritt des Geldes (der Tausch seimu 8trlcto) diebeiden Arten oder Fälle des Tausches sind.
§. 259.
Die erste Einführung eines Geldes konnte weder durchZwangsbefehl einer Negierung, noch durch ausdrückliche Verab-redung unter den Menschen geschehen, denn es laßt sich nicht an-nehmcn, daß man den Begriff des Geldes besessen und dessenVortheile gekannt habe, ohne beides aus der Erfahrung geschöpft