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nommcn, weil man weiß, daß Andere es ebenfalls wieder gerneannchmcn werden (//>. Ohne ein solches Hülfsmitlel würde derVerkehr sehr beschwerlich und der Umlauf langsam sein, weildann nur diejenigen Menschen einen Tausch oder einen anderenVertrag über Güterlcistungen miteinander schließen könnten,deren Anerbietungen und Begehre sich gerade gegenseitig ent-sprächen, so daß jeder von beiden eben das anböte, was der an-dere sucht. Auch das Abgleichen der Quantitäten macht eineSchwierigkeit, indem manche Gegenstände sich nicht zerstückenlassen, von anderen aber der Eintausch großer Vorrathe auf ein-mal lästig ist. Wer ein Gut zu erlangen sucht, braucht nur Geldzu besitzen, um mit demselben den Preis des elfteren bezahlen zukönnen; wer ein Gut abzusetzen wünscht, kann zufrieden sein,wenn er dessen Preis in Geld erstattet erhält, weil mit diesemAlles, was überhaupt feil ist, erworben werden kann. Der Um-lauf wird durch die Einführung des Geldes in einem überaus ho-hen Grade erleichtert, erst mit dem Gebrauche desselben beginntdaher ein reger Verkehr, und nur rohe und arme Völker könnenohne Geld bestehen (a).
(a) Kaliani, Deila moneta. S. §. 43. (c). — Stcuart, Unters.3s Buch. — Say, Handb. II, 262. — G.Soden, Nationalst.,II. Band. 3s Buch.— Hufeland, Staatsw., der ganze 2te Theil.— .lolin 1>ri»ce 8i»itl>, lllio eloinents ok tlle Science ok mo-no)' kounrlell o» principles ok tlie larv ok natnro. I.a»6. 1813.— Storch, I, 415 ff. — Murhard, Theorie des Geldes undder Münze, Attenb. 1817. Dessen Theorie und Politik des Handels,1831. I, 260. — Materialien zur Kritik der Nationalök. 1. Heft.Was ist Geld? Bert. 1827. — I. G. Hofmann, Die Lehre vomGelde, Berlin, 1838.
(-) Weder die Vergleichung des Geldes mit einem Zeichen, noch miteinem Unterpfands, ist ganz angemessen.
(c) Bei dem Zweifel an der Richtigkeit dieses Satzes und den ange-führten Beispielen von ziemlich entwickelten Völkern, die ohne Geldgewesen sein sollen, wie die alten Mexikaner, Peruaner und dieLoo-Choo-Jnsulaner (Hermann, Unters. S. 91), möchten dieseThatsachen selbst nicht außer Zweifel sein. Nach anderen Nachrich-ten brauchten z. B. die Mexikaner Kakaobohnen,Zinnstückc, baum-wollene Tücher rc. als Geld. Murhard, Lheor. des H., I, 277.
§. 258.
Aus dem Wesen des Geldes (Z. 257) lassen sich nachste-hende, von der Erfahrung bestätigte Folgen ablciten: 1) Das-