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Kosten vergüteten (S). Man hat befürchtet, daß solche Verbes-serungen im Betriebe die Grundrente eher mindern als mehrenmöchten, weil dann der ganze Bedarf eines Landes schon vonden fruchtbarsten und gut angebautcn Flächen gewonnen werdeund das unergiebigere Land unbenutzt bleibe, mithin der Frucht-prcis mit den wirklich noch aufgcwcndetcn Productionskosten er-niedrigt werde (c). Allein diese Besorgnis; ist unbegründet, weildie Landwirtschaft eines ganzen Landes nur allmählig vervoll-kommnet werden kann und die langsame Verbreitung solcherVerbesserungen der Volksmenge Zeit läßt, sich ebenfalls in glei-chem Maaßc zu vermehren, weshalb das Steigen der Nachfrageeine Prciscrniedrigung verhindert («/). Uebcrdieß werden jeneden Ertrag vermehrenden Unternehmungen häufiger auf den bes-seren Grundstücken vorgcnommen, weil sic da einträglicher sind,und so wird der Unterschied in der Rente noch sogar vergrößert.
(a) Besonders auffallend ist dicß bei der durch stärkeren Futterbau undViehstand vergrößerten Düngung, da der Bodenertrag ungefährin gleichem Verhältnisse wie der Vorrath nährender Stoffe imBoden zunimmt, die Bearbeitung aber, so wie die Aussaat, beieinem gut gedüngten Felde nicht mehr als bei einem erschöpftenkostet. Daher berechnet von Crud (Oekonomie der Landwirtbsch.,übers, von Berg, Leipz. 1823. S. 83 ff.) unter gewissen Vor-aussetzungen für l preuß. Morgen Waizcnland bei verschiedenerStärke der Düngung
den Kostensatzeines Scheffels
wenn dieErnte beträgt6 Scheff.
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Das Zeichen ff- bedeutet in v. Crud's Werk (nach Thacr)den Durchschnittspreis von >/-> pr. Scheffel Roggen, wofür manetwa 14 kr. annehmen kann, s. oben §. 179. 1 Fuder Mist kostetungefähr 1'/) bis 1^ Scheffel Roggen (Block, Mitthcilungcn,I, 227 ), jedes mehr aufgcwendcte Fuder bringt aber ungefähr 2Scheff. mehr Winter- und Sommer-Getreide hervor (Schmalz,Veranschlagung ländlicher Grundstücke, S. 46), worin, mit Ein-rcchnung des Strohes, ein offenbarer Gewinn liegt. Uebereinstim-mend .laues, vistrib. ok rveullli, S. 19» ff.
(b) So lange eine solche bessere Betriebsart nur von einzelnen Land-wirthen angewendet wird, bringt sie lediglich einen höheren Ge-werbsgcwinn zu Wege; ist sie aber in einer Gegend herrschend,so wirkt sie auch auf die Rente, §. 208.
(c) Ricardo, Grundges. S. 55. (I, 97). Dagegen llones, S. 211.