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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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(a) Im Gegensätze einer solchen Erhöhung, die nur aus den gestiege-nen Preisen der Lebensmittel entspringt, §. 192.

Z. 201.

Werden die guten Felgen eines Hetzen Lohnes näher beleuch-tet, se treten vorzüglich nachstehende hervor: I) Er setzt die Ar-beiterfamilien in den Stand, eine der Gesundheit zuträglicheLebensweise zu führen, wedurch die Lebensdauer im Allgemeinenverlängert wird; ein für das Glück der Familien und zugleichfür die Wirksamkeit der Arbeitskräfte höchst wichtiger Umstands»).Hiezu trägt vorzüglich die bessere Ernährung und Verpflegungder Kinder bei, deren Sterblichkeit bei den Dürftigen viel stärkerzu sein pflegt als bei den Wohlhabenden (S). Ucberhaupt zeigtdie Erfahrung, daß die Sterblichkeit mit der Dürftigkeit ab-nimmt (e). Es muß zum Theile aus dem reichlicheren Lohneund der günstigeren Lage der arbeitenden Stände erklärt werden,daß die Lebensdauer, wie es scheint, im Alterthume kürzer war,als sie nach neueren Erfahrungen gefunden wird, und daß sie inder jüngsten Zeit noch zunimmt (-/). 2) Die Kinder könnenbesser erzogen und unterwiesen werden; und dieses giebt demStaate ein untcrrichteteres, kunstflcißigeres und gesitteteres Ge-schlecht von Bürgern. 3) Es kann ein Nothpfennig zurückgelcgtwerden, vermöge dessen Unfälle in der Familie leichter Überstun-den werden, ohne daß sogleich Armuth eintritt; auch dienen dieErsparnisse in den Händen derjenigen, welche ihren Werth ambesten zu schätzen wissen, häufig zum Ankäufe von Grundstückenoder zur Betreibung eines Gewerbes auf eigene Rechnung.

(«) Weil nun bei einer gegebenen Volksmenge die Anzahl der arbeits-fähigen und gesunden Menschen größer ist. Größere Lebensdauerund geringere Mortalität ist wohlthätiger, als schneller Zuwachs.

(-) Diese Erscheinung ist die Ursache vieler Leiden, Beschwerden undwirthschaftlicher Verluste. Storch, I, 217. — Im ersten s reich-sten) Stadtbezirke von Paris sind die Gebornen /z? der Lebenden,im zwölften Hs«, und dennoch findet man im letztern Bezirke nichtmehr Kinder unter S Jahren, was die größere Sterblichkeit derKinder armer Aeltern beweist. Bei der Vergleichung mehrererPerioden darf man den Einfluß der Blatternimpfung nicht über-sehen.