pfung der bisherigen Lagerstätten, die Verthcurung des Hol-zes, die größere Nachfrage, die man nicht ohne größeren Ko-stenaufwand zu befriedigen vermag re., können eine Erhöhung,die Fortschritte der Bergbau- und Hüttenkunde dagegen,die besseren Transportmittel oder die Auffindung neuer La-ger können eine Erniedrigung des Preises nach sich ziehen (A).
(») Storch, I, 317. — Ricardo, v. Baumstark, S. 72. — Nachden Angabe» bei v. Gülich, Tab. V, 158 war der Preis von 1812,wenn der von 178t—90 zu 100 gesetzt wird, in England
bei Reis ....... 10t > bei Leder.135
„ Talg . ..108 ! „ Repssaamcn ... 113
„ Jamaica-Kaffee . 110/ j „ Olivenöl.157
„ Theer....... 1 !t i „ Corinthen .... 192.
Holz und thierische Stoffe werden am meiste» vcrtheuert, z. B.Fleisch, wenn die Weideplätze mehr und mehr angebaut werden,Wildprct, Felle :c. bei der Verminderung des Wildstandcs u. dgl.NachShuckburg sind von 1550 bis 1798 gestiegen: Schaafe imVerhältniß 100 zu 852, Ochsen 890, Pferde 90t, Schweine I960,Kühe 2000.
Im Spital St. Thomas zu Southwark (London) bezahlte manfür den Stein ( 8 Pfd.) gutes Rindfleisch
1701 — 1710 1 Sch. 7/P. >794—1803 3Sch. 15P.
1744—1753 1 „ 8/ „ 180t-1821 t „ 10/„
>764-1773 2 „ 3,' „ 1822—1812 3 „ 1>/z„
S. ?orter, ?ro»r. at tbe nnt. III, 112. Die Berechnungenvon Ci brario zeigen, daß die Preise des Viehes gegen Getre idegehalten in Oberitalien im 13. und I I. Jahrh. von den heutigennicht sehr abweichen. Das Getreidequantum, womit man damals ei-nen Ochsen cintauschcn konnte, gilt heutiges Tages 87 fl., eine Kuh30 fl., ein Huhn 25^ kr., 1 Pfd. Ochsenfleisch 5/? kr., I Pfd.Schweine - und Hammelfleisch 9 kr.
In der Mark Brandenburg hat sich neuerlich der Preis desGetreides mehr als der des Fleisches gehoben. Das Pfd. Rindfleischgalt >686 9 Pfcnn., 17t0 und 50 1 Gr. 3 Pf., von 1760— 99 fort-während I'/? Gr., so daß also mit 100 Pfd. Roggen im I. 1686 20Pfd. Fleisch erkauft werden konnten, 1710 und 1760 25 Pfd., 175027>/„ 1770 23b/g, 1780 und 90 26-X, 1799 sogar 371/2 Pfd. (Gr.Podewils, Wirthschaftscrfahr., II, 15.) Im Durchschnitt von1819 — 32, nach Abzug der 4 Extreme, kaufte man mit 100 Pfd.Roggen im ganzen prcuß. Staate 20/ Pfd. Rindfleisch; die einzel-nen Provinzen zeigten aber große Verschiedenheiten, nämlich: West-falen 34°/,, Rheinland 23/, Schlesien 26/, Posen 19/, Preußen18/, Brandend. Pomm. 17/, Sachsen 16/Pfd. Rindfleisch. Dicßhängt zum Theile mit der verschiedenen Ausdehnung der Rindvieh-zucht zusammen, denn cs kommt in Sachsen erst auf 3/ Einwohner,in Westfalen auf 2/, in Preußen und Posen auf 2/, im ganzenStaate auf 2/ Einw. 1 Stück Rindvieh. — Merkwürdig ist, unge-achtet der großen Zunahme des Verbrauches, die Preiserniedrigungder rohen Baumwolle. In England galt die ostindischc 1842 nur 27Proc. des Preises von 1784—90, die fremde nur 22 Proc. Dieß be-weist, daß es in den zum Baumwollenbau hinreichend warmen Län-