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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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Waizen.

Gerste.

Hafer.

in Brüssel im 16. Jahrh. . . .

126/

80

50

im 17. „ ...

138/

82/'

51/

im 18. „ ...

147

86/

55/

1815—1844 . . .

156/

in Warschau, 1815—1824 . . .

156

77

56/

Das Steigen des Waizenpreiscs gegen Roggen kann aus derZunahme der Verzehrung jener Frucht und dem Verkaufe nachEngland erklärt werden. Wenn eine gewisse Gctreideart auf einemMarkte nur in geringer Menge erscheint und dabei gewöhnlich nurVorräthe von vorzüglicher Güte, oder dagegen solche von schlechterBeschaffenheit fcilgebotcn werde», so kann sie ungewöhnlich thcueroder wohlfeil werden. Bei der Vergleichung darf man eigentlichnur da den Preis des Roggens zu Grunde legen, wo derselbe dieHauptsrucht für Verbrauch und Handel ist. Setzt man den Wal-zen — 100, so erhält man

Roggen. Gerste. Hafer.

Großbritanien, 1823—32 , . 61 56 38

Danzig, 1770—l831 . . 58 51 30

Brüssel, 18. Jahrh. ..... 68 511 37

Im südwestl. Deutschland tritt an die Stelle des Waizens der ihmim Werthe und Preise ziemlich gleichkommcndc enthülset« Spelz(Spelzkcrn, Kern). Der Spelz (Dinkel) giebt gegen 42 Proc.RaumthcileKern, dem Gewichte nach ungefähr 70 Proc. Der Preisdes Spelzes gegen Kern steht zwischen 36 und 45 gegen 100, Wür-tcmb. D. von 1833 — 45: 42/». Der Durchschnitt aller badischenMärkte von 1833—4P giebt, das Malter Kern — 100 gesetzt, denRoggen zu 66/, die Gerste zu 50/, den Spelz zu 40/, den Ha-fer zu 37/. Zum Roggen verhält sich der Spelz dem Preise nachin Würtemberg wie 62/, in Heilbronn insbesondere wie 63/', inHeidelberg wie 65, in Ueberlingen wie 58, in Umstadt wie 64 zu100. — Dem Gewichte nach lassen sich die Mchlfrüchte ungefährso gegeneinander setzen: wird der Ccntner Roggen zu 100 ange-nommen, so gilt der Centner Waizen gegen 126, Gerste 85, Ha-fer 82, Spelz 104—108.

s- 184.

Die in vorstehenden §Z. erklärte Regelmäßigkeit in den mitt-leren Preisen des Getreides steht mit der Wichtigkeit desselbenals des allgemeinsten Nährmittels in Verbindung, dessen Preisauch auf die Preise anderer Nährstoffe cinwirkt, denn wenn jenesthcuer ist, werden diese stärker begehrt und erleiden ebenfalls einePreiserhöhung. Dagegen wirkt auch der höhere oder niedrigerePreis dieser anderen Nahrungsmittel in Folge ihrer spärlichen

1ö*