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solches cuifzuwcnden und die damit verbundene Gefahrzu übernehmen. Bei denjenigen Gewerben, die schonmit geringem Kapitale betrieben werden können, ist dcß-halb das Mitwcrben des Angebotes ausgedehnter.
Hat der Unternehmer bereits ein ansehnliches Capitalin sein Geschäft verwendet, so erschwert ihm dieses denUebergang zu einem andern, zumal dann, wenn er kost-bare Gebäude und Eeräthc besitzt, die bei einer andernUnternehmung nicht gebraucht werden können (o). Jn-deß hat dieser Umstand auf andere Menschen, die eineinträgliches Gewerbe erst neu ergreifen, keinen Bezug,wofernc cs überhaupt an Capitalcn nicht gebricht,e) Auch auf Seite des Bcgehres selbst liegen Hindernisseeiner Herstellung des Gleichgewichtes. Wenn nämlich der-selbe sich öfters und beträchtlich verändert, so bleibt cs fürden Unternehmer, der sich nach einer bestimmten Größe desBegehres richten will, immer ungewiß, ob dieser nicht wie-der abnehmen wird, bevor noch die auf den Markt gebrach-ten Güter ganz verkauft sind. Das wirkliche Eintreten die-ses Ereignisses macht wieder eine Beschränkung des künf-tigen Angebotes rathsam, und so kann cs geschehen, daßunaufhörlich Schwankungen erfolgen, ohne daß beide Grö-ßen einander erreichen.
(«) Hichcr gehören auch Staatseinrichtungen, z. B. Erfindungspatente,Berlagsrechte der Buchhändler u. dgl.
(») Sin ich, I, vi. — Z. B. die Aieheisen zum Drahtzieher!,— Ta-baksbeizen einzelner Fabriken, — Kunstgriffe im Färben, —Fra ue n h o fc r's optische Gläser, — Schön dein's Schießbaum-wolle. Bei Modeartikeln hält man die neuesten Muster geheim,um wenigstens einige Zeit lang geringere Concurrcnz zu haben. ImLandbau hat man bei der Größe des Erzeugnisses von Stoffengleicher Art nicht leicht Nutzen, wenn man ein Kunstmittel geheimhält.
(<) Das stehende Capital im Bcrgbaue müßte, wenn man diesen auf-gäbe, fast ganz eingebüßt werden. In solchen Fällen setzen die Un-ternehmer ein Gewerbe noch einige Zeit fort, wenn es ihnen gleichnicht mehr vollen Kostenersatz giebt, wofern nur noch einige Aus-sicht auf Aenderung übrig bleibt. Das umlaufende Capital läßtsich leichter in eine andere Anwendung übertragen. — Ein ähnli-ches Vcrhättniß tritt auch dann ein, wenn in einem Gewerbe einTheil der Unternehmer viel Capital auf ältere unvollkommene Ma-schicnen rc. gewendet hat und nun nicht sogleich dieselben mit bes-seren vertauschen kann.