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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
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2) von der Stärke (Intcnsitä t) des Mitwerbens, d. >. vondem Eifer, mit welchem einer oder der andere Theist einenTausch zu Stunde z» bringen strebt (-), nämlich:a) von der Stärke des Begehrens der Kauflustigen, welchessic geneigt mcicbt, eine größere oder geringere Summefür das Gut hinzugcben. Dieß hängt thcils von demWertste ab, den sic auf das Gut legen («), thcils vonihren Vermögeusumständcn (,/), theils von der Mei-nung, die sic über das künftige Angebot hegen (s);b ) von dem stärkeren oder schwächeren Verlangen der Ver-käufer, ihre Waarc abzusctzen, was sich als die augen-blickliche concrcte Wertstscbätzung des dafür cinznnch-mendcn Geldes ansehen läßt (/").

Diese Stärke des Mitwerbens ist gewöhnlich unter den ein-zelnen Kaufs- und Verkaufslustigen verschieden und von demfrüheren oder späteren Zurücktretcn eines Thciles derselben, bisdie übrigblcibcndcn gerade ihre Absichten vollständig erreichenkönnen, hängt cs ab, wie hoch oder niedrig sich der Preis stellt.

( «) Nur das au sgcspro chcn e Begehre» oder Angebot kan» auf denPreis wirken; angehäuftc Vorräthc, die noch nicht feil gebotensind, erniedrigen eben so wenig den Preis, als das Bedürfnis, ei-nes Gutes denselben erhöht, wenn noch nicht das Vorhaben kundgeworden ist, einzukaufen, es müßte denn die Wahrscheinlichkeiteines steigenden Angebotes oder Begehres die Bereitwilligkeit zumTausche schwächen. — Ucbrigens trägt die Anzahl der Kaufs- undVcrkaufslustigcn an sich nichts zur Stärke des Mitwerbens bei,sondern blos insoferne man daraus auf die Größe der angcbote-nen oder begehrten Quantität schließen kann.

(ö) Dieser Umstand ist zwar oft nicht äußerlich erkennbar, bevor ersich in den zu Stande gekommenen Tauschen wirklich zeigt, mußaber zur Erklärung der im Verkehre sich darbietenden Erscheinun-gen zu Hülfe genommen werden.

(c) Bei leicht entbehrlichen Gegenständen kann auch eine ziemlich häu-fige Nachfrage den Preis nicht sehr erhöhen, weil, so wie derselbesteigt, ein Theil der Kauflustigen ihn für den Werth, den sie derSache beilegen, zu hoch findet und zurück tritt, §. 1-17. c).

(et) Die Fähigkeit der Käufer, einen höheren oder niedrigeren Preiszu bezahlen, drückt sich in dem Werthc der in ihren Händen be-findlichen Geldsummen aus, §. «4. 2). Die Käufer können für min-der wichtige Bedürfnisse erst etwas verwenden, wenn die Befrie-digung der dringendsten schon gesichert ist. Vgl. Hermann a. a.O. S. 72.

(s) Iios8i, t!our8, I, 83.