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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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2. A b s ch n i t t.

Preis beim Tausche.

1. Abth cilung.

Bestimmgründe des Preises.

Z. 146.

An jedem Tausche werden bestimmte Mengen zweier Gütergegeneinander hingcgcbcn und insofcrne einander glcichgcsetzt,wie verschieden sie auch sonst dem Werthc und den Kosten nachsein mögen (»). Die gegebene und empfangene Quantität deseinen Gutes bildet hierbei wechselseitig den Preis des anderen (-),unv cs mußte daher in der Kindheit der Volkswirthschaft derPress jedes einzelnen Gutes bald gegen dieses, bald gegen jenesandere Gut ausgesprochen werden, wie es gerade die zufälligeArt der Vertauschungen mit sich brachte, Z. 60 (/,). Es gereichtaber zur größten Bequemlichkeit, wenn man die Preise aller Gü-ter in Quantitäten einer und derselben Sache ausdrückt, die hie-durch zum allgemeinen Preismaaßc wird. Das aus geprägtenMetallstücken, hauptsächlich von Gold oder Silber, bestehendeGeld (§. 127.) ist das übliche Prcismaaß, nach dessen Ein-führung größtcntheils nur noch Tausche gegen Geld Vorkommenund alle Preise in Geldmengen ausbedungen werden, — Geld-preise, was die Auffassung und llcbcrsicht der Preisvcrhältnissesehr erleichtert.

(a) Eine schätzbare Monographie der Lehre vom Preise in Hermann,Staatsw. Unters. 4. Abschn. S. 68 — I ti. — Dieser Abschnitt der