6. Abschnitt.
Zusammenwirken als Güterquellen.
§. 13S.
Die bisher betrachteten Güterqucllen äußern nur dann ihrenEinfluß auf die Hcrvorbringung, wenn sie miteinander in Ver-bindung gesetzt werden. Die Naturkräfte, die sich sowohl in denGrundstücken, als in den Theilen des Capitales, nämlich denStoffen und Werkgeräthen, äußern, leisten ohne den Beistandder Arbeit wenig Nützliches. Die Arbeit ist wieder von der Hülfedes Eapitales abhängig, sie kann die Grundstücke nicht entbehrenund wird von den Naturkräften unterstützt. Bei dieser wechsel-seitigen Abhängigkeit der Güterqucllen von einander erscheint einrichtiges Verhältniß zwischen ihnen als ein sehr bedeutender Um-stand. Wäre eine von ihnen so ausgedehnt, daß sic über dasGleichmaaß mit den übrigen hinausgienge, so wäre dieses für denAugenblick von geringem Nutzen. Zwar lenken sich von selbst dieBestrebungen der Menschen darauf hin, ein solches Mißverhält-nis; zu heben; Arbeiter wandern aus und ein, Kapitale werdenvom Auslande herbcigeholt oder hinausgcscndet, neues Baulandwird dem Meere, Felsen rc. abgcwonnen ;c., doch kann die herr-schende Richtung der productiven Geschäfte lange von einemsolchen eigenthümlichen Verhältniß zwischen den Güterqucllenbestimmt werden («).
(a) Wenn die Menge von Grundstücken im Vergleiche mit dem Capi-tale und der Arbeiterzahl zu klein ist, so verlegt man sich vor-züglich auf solche Beschäftigungen, die, wie Gewerke und Handel,wenig Raum auf der Erdoberfläche erfordern.