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Sie beginnen mit einer Arbeit cm der Erde und werden bei jedemeinzelnen Gute so weit fortgeführt, bis dasselbe für seine Be-stimmung vollkommen tauglich geworden ist. Die Mehrzahl derArbeiter in jedem Lande ist mit Stoffarbeiten beschäftiget undmuß es sein, um die Gesellschaft mit allen benöthigtcn Sachenzu versorgen.
O) S. §. 83. 84. — Riedel, Nation. Oek. I, Z. 172.
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Die durch die Stoffarbeiten zu bewirkenden Veränderungenkönnen wieder von doppelter Art sein (») :
1) Trennung der Stoffe von ihrer natürlichen Umgebung,in der sie entstanden oder sich doch vor dem Beginne der mensch-lichen Thätigkeit befanden. Vermöge dieser Trennung von ihremEntstehungsorte auf der Erde werden die Erscheinungen undVeränderungen unterbrochen, denen sonst nach natürlichen Ge-setzen die Stoffe unterworfen gewesen wären (-), diese gelangenganz in menschliche Gewalt und cs wird nun eine weitere belie-bige Einwirkung auf sie möglich. Für den Inbegriff der hichcrgehörenden Beschäftigungen hat man die Ausdrücke Erdbau(v. Iusti), Ur Production (v. Soden), Boden Industrie(v. Jakob) gebraucht, sie können passender Erdarbeit oderStoffgewinnung genannt werden. Sie begreifen unter sicha) die Gewinnung der ohne menschliches Zuthun entstandenennatürlichen Erzeugnisse (e), und zwar«) von Mineralien, deren Gewinnung Bergbau heißt,wenn jene Körper mit besonderen Kunstmitteln vonihrer Lagerstätte abgetrennt werden müssen;
/?) von organischen Körpern, also von wilden Gewächsenund Thieren oder Theilen derselben;k) die Gewinnung von künstlich gezogenen Pflanzen und Thic-ren oder einzelnen Theilen derselben, also nach vorausgc-gangener Einwirkung auf deren Erzeugung; Landbauund Thierzucht, welche man mit dem Namen Land-wirthschaft zusammcnfaßt.
(«) Für eine systematische Darstellung der Stoffarbeiten oder der Lech-