Druckschrift 
Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
Seite
109
Einzelbild herunterladen
 

109

allein hat weder eine so große Wirkung, als jener, noch ist seinmeistens zufälliger Erfolg im Voraus zu bestimmen, auch fruch-tet er, ohne den ersten, schon darum weniger, weil in demselbenMaaßc, wie die vorhandenen Dinge hoher geschätzt werden, auchdie hiedurch veranlaßte Consumtion derselben wieder eine größereVerminderung des Vermögens nach sich zieht; zudem nimmt, jeweiter Naturkenntniß und Gewerbskunst ausgcbildet sind, dieGelegenheit zu neben Entdeckungen und Anwendungen jenerArt immer mehr ab. Daher muß auf die k ör p e r l i ch e H c r v v r-brin gu ng der Güter (Z. 83. 1.) in der Volkswirthschastslchredie meiste Aufmerksamkeit gewendet werden.

§. 8ö.

Die nächsten Bedingungen der körperlichen Hcrvorbringungvon Vcrmögenstheilcn hat man Güterguellen (sourcvs ckola procluotion) genannt («). Hierunter sind begriffen:

1) Kräfte, d. h. Ursachen von Veränderungen in dcrKörpcr-welt, und zwar

a) Naturkraste,

I)) mens chliche Kraft (ö), deren Anwendung für dengenannten Zweck diehervorbringendc, productiveArbeit bildet; diese wirkt meistens in Verbindung mitden natürlichen Kräften;

2) schon vorhandene Vermögenstheile, welche zurErwerbung neuer Güter als Hülfsmittel gebraucht werden,ob sic gleich für sich allein, ohne die Thatigkcit jener Kräfte,diesen Erfolg nicht hcrbeiführcn könnten und daher wiebloße Werkzeuge betrachtet werden-müssen. Dahin gehören:rr) Grundstücke,

1i) Capitale.

(») Say bedient sich neuerlich des Ausdrucks soiuis procluetits und thciltdiese so ein:

I. Ponds indnstriels (Arbeit),

II. inslruinons d'indnstrie, und zwar

1. non npproprios, Meer, Atmosphäre rc.

2. npproprids, '

n) natnrois (Grundstücke),d) capitnux.