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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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Z. 83.

Der Mensch kann daher auf doppelte Weise zur Entstehungvon Vcrmögcnsthcilcn beitragen:

1) indem er daraufhinwirkt, daß mehr solche körperliche Dingeeiner gewissen Beschaffenheit, denen das Urtheil der Men-schen schon einen bestimmten Werth beilegt («), in das Ver-mögen gelangen — körperliche oder matericlle Pro-duction. Diese kann geschehen

a) durch Handlungen, welche schon auf der Erde vorhan-dene Sachgüter in menschliche Gewalt bringen, z. B.im Fischfang,

Ich durch eine Lhätigkeit, welche die Entstehung nützlicherSachen sich zum Zwecke setzt, z. B. im Landbau;

2) indem er die Eigenschaften der körperlichen Dinge erforscht,sie mit menschlichen Zwecken in Verbindung setzt und da-durch neue Arten oder höhere Grade der Nützlichkeit inihnen entdeckt, weßhalb ihnen ein höherer Werth zugeschrie-ben wird. Auch diese, die menschlichen Kenntnisse vervoll-kommnende Thätigkeit (S) fällt in den oben ausgestelltenBegriff der Production (Z. 69.), und es ist schon hier-aus ersichtlich, wie sehr die Fortschritte der geistigen Bil-dung, namentlich der Naturwissenschaften, den wirthschaft-lichcn Zwecken förderlich sein müssen (a).

(a) Diese Voraussetzung darf nie außer Acht gelassen werden. Nichtdarum entsteht ein neues Gut, weil überhaupt eine mit Kosten ver-knüpfte Einwirkung auf die körperliche Beschaffenheit eines Stoffesvorgieng, sondern nur dann, wenn die Einwirkung so eingerichtetwurde, daß eine Sache von einer schon anerkannten Tauglichkeit zuStande kam.

(i) Zachariä's ideeller objektiver Erwerb, St.W.L. S. 3. —Nütz-lichkeitsproduction nach Riedel, I, §. 79.

(c) Z. B. neucntdeckte Nützlichkeit des Kautschuk, des Anthracits, desbituminösen Kalks zur Gasbeleuchtung, des Leberthrans.

8- 84.

Der erste von diesen beiden Wegen, dem Vermögen neueThcile zuzuführcn, ist der ergiebigere, der regelmäßigere und der-jenige, welcher die meisten Kräfte beschäftigt. Der zweite für sich