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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
Entstehung
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besitzt," giebt aber zu, daß dieser veränderlich und relativ sei.—»Ein Ungenannter im guarterl/ Iloviorv (Jan. 1831) setzt demReichthum (rvenitli), der aus einer Preismenae bestehe, die Na-tionalwohlfahrt (buppinoss) entgegen, die sich nach der Nützlich-keit (ntilit)- im Gegensätze von vuj»o) bestimme und in der be-haglichen, durch Befriedigung der wichtigeren Bedürfnisse begrün-deten Lebensweise der Mehrzahl von Menschen äußere. Bemerkens-werth ist die Aeußerung, daß die Erzeugnisse der Landwirthschaftdie der anderen Gewerbe an Nützlichkeit übertreffen, die ihnen,obschon gleich im Preise, doch keineswegs an Werth gleich seien,U>ou°I> equnl in ^I'rcs, b)^ »o M8NN8 egunl in rvont/t, wo diesWort ganz in obigem Sinn, verschieden von vglne, gebraucht wird.Die Sachgüter überhaupt Werthe zu nennen, ist ein Gallicis-mus, den der größere Reichthum der deutschen Sprache unnöthigmacht.

(-) Darum darf aber doch der Tauschwerth nicht als Seele oder Mit-telpunct der Volkswirthschaft angesehen werden. Wie die ganzeGütervertheilung im Verkehre nur das Mittelglied zwischen Er-zeugung und Verbrauch, so ist der Preis nur dieBedingung undRegel des Uebergangs der Güter und Leistungen an andere Perso-nen, die Hauptsache aber ist das an dieselben gelangende Maaßvon Genuß der Sachgüter. — Entgegengesetzter Meinung sind z. B.Arnd, Die naturgemäße B.-W. S. 16. 477.— 6ou8inin Lomxterenüu ,1e I'ao. ües 8c. mor. L pab X, 44l. 1846.

(c) Bei einem ganzen Volke ist es nur in geringem Grade möglich,das Vermögen bei gleicher Preismenge aus solchen Gütern zusam-men zu setzen, die die größte concrcte Werthmcnge darbieten, vgl.§.6l es muß z.B. das bestehende Berhältniß zwischen Grund-stücken und Capitalen als ziemlich unabänderlich angesehen werden.