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») Eine gegebene Güternmsse kann in späterer Zeit, wo,ngn sie mit geringeren Kosten zu erzeugen lernt, nie-driger im Preise stehen, ohne darum ein kleinerer Theildes Volksvcrmögcns zu werden (S).k) Wenn eine Mißernte den Preis der Getreidevorräthesteigert, so kann der verminderte Betrag derselben nochdieselbe oder eine höhere Preissumme ausmachen, alsin früheren Jahren.
o) Die Zunahme des beweglichen Vermögens erhöht denPreis des unbeweglichen auch bei gleichem volkswirth-schaftlichcm Wcrthc desselben (c).cl) Auch in dem, zum Maaße der Preise gewählten Gutekönnen sowohl von Zcitzu Zeit, als von Land zu Land,Verschiedenheiten Statt finden, durch welche der Prcis-anschlag des ganzen Volksvcrmögcns ohne Acnderuugin dessen Größe erhöht oder erniedrigt wird.
(a) Für das Verhältnis der Volksclassen unter einander sind Preis-veränderungen, selbst ohne vorgegangene Acnderungen in den Quan-titäten und Kosten der Güter, sehr erheblich, es finden Gewinnsteund Verluste Statt, die sich aber im Ganzen Ausgleichen.
(-) Das von den Engländern ausgeführtc Baumwollcngarn ist von1820 bis 1834 um 45'/, Proc. (das Pfund sank von 2 S. 5/2 P.auf l S. 4'/g P.), die Baumwollcnzcuche sind um 51'/ Proc.(der Pard kam von 12'/, auf 6 >/,,P.) wohlfeiler geworden, wasman den Fortschritten der Kunst zuschreiben muß, llorter, ?ro-xre 88 ot tl>v Nation, I, 209. Bei den im Lande gebliebenen Baum-wollenwaarcn wird diese Kostcnerhöhung ohne Zweifel ebenfallsstattgefunden haben und hier kam sie den Käufern zu Gute.
(c) Sap, der ungeachtet der Richtigkeit seiner aufgestellten Begriffevon Gebrauchswerth, den er Nützlichkeit, und von Preis, den erWerth nennt, doch wie die meisten Schriftsteller jenen Werth zusehr aus den Augen verliert, geräth durch obige Sätze auf „eineder schwierigsten Fragen der Nationalökonomie", nämlich diese:Da der Reichthum in dem Werthe der Dinge, die man besitzt, be-steht, wie kann eine Nation um so reicher sein, je niedriger dieseDinge im Preise stehen? Handb. II, 256. Die Lösung versucht erdurch die Bemerkung, daß unser Vermögen eigentlich in den Pro-ductivfonds, d. h. der Industrie, den Capitalen und Grundstückenbesteht, und daß diese um so größer sind, je mehr Producte manmit ihrer Hülfe erzeugen kann. Die ganze Schwierigkeit feilst nachobiger Darstellung hinweg, denn es ist klar, daß ein wohlfeilergewordenes Gut für die Volkswirthschaft nichts an seinem Ge-br-auchswerthe verloren hat. Say nähert sich dieser Ansicht, indemer hinzusetzt: „es ist ein Vortheil für den Menschen, wenn er seineGenüsse vervielfältigen und die Opfer, mittelst deren er sich die-