88
vieme niövlo, 1, Ilr ff. Naris, 1825) aufgestelltcii Bcrechiuingcnfolgt, dcisi die jährliche Verzehrung fremder Produkte in Nordame-rika 9/ Proc., in Frankreich 6, in Großbritannien 5,° Proc. derganzen Consumtion ist; die Ausfuhr beträgt in diesen 3 Staaten— 6,r° — 9,° (?) Procente des jährlichen Gütererzeugnisses.ES versteht sich, daß man solche Angaben nicht als genau, nur alsannähernd richtig betrachten darf.
(-) Abgesehen davon, daß der eine Preis für die Erzeuger ermuntern-der sein mag als der andere.
ß. 66.
Die Unzulänglichkeit des Verkchrswerths und Preises zurVeranschlagung des Volksvcrmögcns wird durch nachfolgendeSätze in noch helleres Licht gesetzt :
1) Der Preis derDinge wird hauptsächlich von dcnKostendcrHervorbringung und Hcrbcischaffung bestimmt. Die Ent-stchungsart eines Gutes hat aber mit der Nützlichkeit des-selben keinen Zusammenhang, das kostbarere und um höhe-ren Preis zu erkaufende ist keinesweges immer das schätz-barere, daher deutet eine gegebene Preis- oder Vcrkchrs-wcrthsmcngc keineswegs auf eine bestimmte Masse vonGcbrauchswcrth, vielmehr können unter ihr Gegenständevon höchst verschiedenem Werlhc begriffen sein. Es kannein höchst werthvollcs, ja unentbehrliches Gut in einemLande ganz preislos sein und gerade wegen seiner Fülleeinen sehr erwünschten Bcstandthcil des Volksvcrmögcns bil-den. Viele der werthvollstcn Güter, deren reichlicher Besitzoder ausgedehnte Hervorbringung zur Wohlfahrt einesVolkes am meisten beitragt, z. B. Mehl, Kochsalz, Stein-kohlen, Eiscnwaarcn, können mit geringerem Kostenauf-wands hcrvorgebracht werden und haben deßhalb einenviel niedrigeren Preis als andere, leicht entbehrliche Sa-chen. Dieser Umstand erleichtert die Befriedigung der Be-dürfnisse, während er das nach Preisen angeschlagene Ver-mögen geringer erscheinen läßt.
2) Es tragen sich häufig Preisveränderungcn zu, aus denenman keinesweges auf ähnliche Acndcrungcn im Volksvcr-mögcn schließen dürfte (»). Beispiele hiervon sind folgende: