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tct, daß Menschen vorhanden sind, welche Vermögen und Willenhaben, andere nützliche Dinge für sie zu geben :c." — linssi,Cvurs, I, bä.
(ä) Schon Co ndillac batte behauptet, zwei Dinge von einerlei Preiskönnten in ihrem Wcrthe sehr verschieden sein. Wenn Sa» dießbestreitet und den Preis als den von vielen Menschen anerkann-ten Werth ansieht, so bezieht sich das nur auf den Tauschwerth,nicht auf den Gebrauchswerth, den Condillac offenbar im Sinnegehabt hatte. Handb. I, Itti. II, Ibl ff. Say sagt (Anmerkungenzur Uebersetzung ».Ricardo, II, 8!>.): Wenn zwei Dinge einer-lei Marktpreis haben, so beweist dieß, daß nach der Meinung derMenschen an diesem Orte und zu dieser Zeit aus der Verzehrungbeider Sachen gleicher Grad von Vortheil (satistäotion) zu ge-nießen ist. Dieß wäre nur richtig, wenn die Menschen den Grund-satz hätten, für jede Sache desto mehr zu geben, je mehr Nutzensie in ihr finden, allein dieß ist offenbar nicht der Fall, denn mangicbt nicht mehr, als man muß, und ist froh, die allernützlichsteSache recht wohlfeil zu erwerben.
(c) Der Landmann, dem man für ein Getrcidcquantum UiO fl. bietet,wird vielleicht überlegen, wie viel Geräthc, Kleidung, Baumate-rial dafür zu erlangen sind, der Handwerker in einem ähnlichenFalle, wie viel rohe Stoffe verschiedener Art; der Reiche denktvielleicht bei jener Summe an irgend ein zu bloßer Zierde gerei-chendes Hausgeräth oder Kleidungsstück, welches er ohne Entbeh-rung missen könnte.
(-1) Wasser, Eis und Schnee erlangen in solchen Zeiten und Orteneinen Preis, wo man auf ihre Herbcischaffung oder Aufbewahrungeinige Mühe wenden muß. (Schnee wird in Neapel und Sicilienallerwärts und täglich verkauft, in Städten das Pfund ungefährfür 1 Grano.) Erstcrcs ist aber auch da, wo es- keinen Preis hat,weil es überall umsonst zu erlangen ist, von dem größten Einflußauf das menschliche Leben. Das Vermögen des Einzelnen kann alsoGüter von beträchtlichem Werthe in sich begreifen, die doch nichtpreisfähig sind, z. B. Holz in einem schwachbevölkerten waldrei-chen Lande. Die im gemeinen Leben übliche Bezeichnung des Ver-mögens nach den Preisen seiner Bestandrheilc würde in einem solchenFalle den Vermögensstand des Einzelnen sehr unvollkommen an-geben, und bei der Bestimmung des Volksvermögens müßten diesepreisloscn Güter so gut als die anderen berücksichtigt werden.
(s) Z. B. die ros saoriv und relixiosoo der Römer, — die unveräu-ßerlichen Grundbesitzungen der Spartaner nach Lykurg's Gesetzen.Auch die Landstraßen haben keinen Preis, weil sie nie veräußertwerden. Bei der Schätzung des gesummten Vermögens im Staatekann man sie nur nach ihren Kosten in Anschlag bringen. Aberwie weit bleiben diese hinter dem Nutzen zurück, den die Straßenfür die Gesellschaft haben!
(/") Sind Grundstücke unveräußerlich, so läßt sich wenigstens einWcrth-anschlag aus dem reinen Ertrage bilden.
(z/) Lohnarbeiter befinden sich darum in einer viel vorthcilhaftercnLage, wenn sie so viel Land besitzen, um die nöthigsten Lebensmit-tel selbst bauen zu können und von dem späteren Steigen dersel-ben unabhängig zu sein.