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Grundsätze der Volkswirthschaftslehre
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».Jacob und Go. v. Soden ein, den Franzosen und Engländernaber ist er unbekannt, auch erkennen beide keine weitere Einthcilungder politischen Oekonomie in bestimmte Hauptthcile mit besonderenBenennungen an. Jener Gebrauch des Wortes Nationalökono-mie in einem weiteren Sinne ist schon nicht zu billigen, noch weitmehr aber schadet die wirkliche Verschmelzung der beiden unter ihmbegriffenen Theile, also das Durcheinandcrmcngen theoretischer undpraktischer Lehren. Auch läßt es sich nicht rechtfertigen, wenn mandie Verbindung dieser beiden Theile mit dem Namen Staats-wirthschaftslehre belegt, der dem Wortverstande nach diese Be-deutung nicht haben kann. Vgl. Rau, Uebcr dicKameralwiss. S.33.— Einige nennen die BolkswirthschaftspflegeS taatswirthschaft,z. B. Pölitz und Bit lau.

8- 18. f16'j

Der Güterverkehr der Menschen erstreckt sieh über die Krän-zen des einzelnen Staates hinaus und verbindet mehrere Länder,selbst mehrere Erdthcilc miteinander. Dcßhalb ist der Gedankeeiner großen Weltwirthschaft, die wenigstens alle gebildeterenVölker der Erde umschlingt, nicht unstatthaft. Könnten in diesemgroßen Ganzen die einzelne» Glieder sich so innig durchdringcnund in solcher Wechselwirkung stehen, als cs bei den Besiand-theilen der Volkswirthschaft der Fall ist, so würden sich fürjene Weltwirthschaft cigenthümliche allgemeine Gesetze aufstcllcnlassen, die man aus der Volkswirthschaftslehre ableitcn könnte,indem man von allem demjenigen absahc, was sich auf die .Be-sonderheit eines Landes und Volkes bezieht, und cs würde dannder Wirthschaftslehre noch ein neuer Theil zuwachsen.

8- 19. sNj

Jene Voraussetzungen (Z. 18.) treffen aber nicht wirklichein. Nicht die Völker oder Staaten im Ganzen, nur die Einzel-nen in ihnen stehen in Verkehr, und dieser kann zwischen denBürgern verschiedener Staaten nicht die Lebendigkeit und Viel-seitigkeit erreichen, die er innerhalb eines Volkes zwischen dessenGliedern hat, auch keine solche Gleichförmigkeit des Vennögcns-zustandes herbciführen,

1) weil schon das Beisammenleben der Menschen in einemLande die wirthschaftlichen Verbindungen sehr erleichtert,die Entfernung dagegen dieselben erschwert («),