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gung zuwcnden, — daß eine reiche Ernte den Preis der geerntetenFrucht erniedrigt.
(-) Daher muß man bei jedem solchen Gesetze die Voraussetzung im Sinnehaben: wenn keine andere Ursache eine Störung macht. GegründeteErinnerungen gegen das zu weit getriebene Bestreben, die volkswirth-schaftlichcn Lehren zu vereinfachen, woraus nothwendig Einseitigkeit,Entfernung von den Ergebnissen reifer Erfahrung und die Gefahr,zu unpraktischen Regeln verleitet zu werden, entspringen, bei lllul-ldus, krinciples ot polit, econ., introlUiet. S, 1. k,
(c) Der Gebrauch algebraischer Formeln ist von Canard angefangen,von Lang, Kröncke, Gr. Buquoy u. A. nachgeahmt, von Sayu. A» getadelt worden. Manche Lehrsätze, die sich nur auf zählbareGrößen beziehen, können vermittelst einfacher Formeln anschaulicherund kürzer ausgcdrückt werden, als in der Schriftsprache, während fürdiesen Behuf sehr zusammengesetzte Formeln minder nützlich sind,weil es bei ihnen schwer wird, die Bedeutung aller Buchstaben imGedächtnisse zu behalten. Jndeß geben manche Gegenstände der poli-tischen Oekonomic auch zu mathematischen Untersuchungen Anlaß, diesich ohne arithmetische Zeichen nicht wohl mittheilen lassen, s. z. B.A. Cournot, s. §. 45 (et). — Auch Sc ialoja ( Urinal,,s S. 357 )erwartet noch großen Nutzen aus einer mathematischen Behandlungvolkswirthschaftlicher Gegenstände.
,(et) Z» B. in dem zweiten und dritten der oben (a) angegebenen Gesetze:die Ergreifung des einträglichsten Gewerbes kann durch äußere Um-stände, — das Sinken der Fruchtpreise von Spcculationskäufen,Kriegsgefahr :c, verhindert werden. -
(») Von solchen Regeln gilt, was Mac-Culloch von allen Sätze» derpolitischen Oekonomie sagt, daß sic nämlich nur in der Mehrzahl derFälle zutreffen und sich hierdurch von den physikalischen Lehrsätze»unterscheiden. Grundsätze der polit. Ockon. S. 12.
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Es entsteht hiebei die Frage, wie solche volkswirtbschaftlicheGesetze und Regeln überhaupt möglich seien, während doch vonden verschiedenen Vorstellungen, Neigungen und Absichten derMenschen, den verschiedenen Beschaffenheiten der Länder sowieden wechselnden Naturereignissen die größte Manchfaltigkeit inden volkswirthschaftlichcn Erscheinungen von Land zu Land undvon einem Zeitraum zum andern bewirkt wird. Bei näherer Be-trachtung läßt sich indcß das Walten allgemeiner Ursachen er-kennen, welche in der Handlungsweise der Menschen eine gewisseGleichförmigkeit hcrvorbringen. Sie beruhen:
1) auf den Gesetzen der Körperwelt, nach denen die verschie-denen Arten sachlicher Güter entstehen, sich verändern und