tet oder neu hinzugefügt, dagegen ist im Drucke auf weitereNaumcrsparniß Bedacht genommen worden.
Wo eine neue Versetzung von §§. stattfand, da ist die frühereZahl jedes §. rechts in s ^ bcigefügt worden. Zu denVeränderun-ge» in den vvrgetragcnen Lehren gehört die Unterscheidung desGebrauchs - und Werkehrswerthes, zu deren Aufnahme ich michwegen meiner Abneigung gegen die Vervielfältigung der Kunst-ausdrücke lange nicht hatte entschließen können.
Die französische Uebersetzung des ersten Bandes durch Prof,de Kommeter zu Gent (skraito d'eeonomie nationale,Uruxollo8, 8oeieto Uvltzo de lilirairio. llaumann et Eomp.,ist lÄU) erschienen (aufdem Umschläge steht I8dO). Die schwedi-sche llcbcrsetzung desselben Bandes mit einer Vorrede von Prof.Bcrgfalk in Upsal habe ich noch nicht zu Gesicht bekommen.
In der neuesten Zeit sind verschiedene Angriffe gegen dasganze bisherige Lehrgebäude der politischen Dckonomie gerichtetworden und man hat versucht, dem Gründer desselben, AdamSmith, den Lorbeer wieder streitig zu machen, den ihm diedankbare Verehrung der Zeitgenossen seit einem halben Jahr-hundert zuerkannt hatte. Solche Meinungen, die von Vielen mitWärme ausgesprochen werden, verdienen in jedem Falle sorg-fältige Beachtung, weil man vermuthen muß, daß sie mit gleich-zeitigen Erscheinungen im Volks- und Staatsleben im Zusam-menhänge stehen und auf irgend ein gesellschaftliches Bedürfnis;der Gegenwart hindeuten. Die Gegner Smith's sind von zweiverschiedenen Seiten ausgcgangcn.
Eine ganze Reihe von Schriftstellern, den achtungswürdigcnSismondi an der Spitze, tadelt es, daß die staatsökonomischeSchule sich einer gewissen Engherzigkeit hingebe, sich nur mitder Erzeugung der materiellen Güter beschäftige und darüberdas, was doch unendlich viel mehr gelten müsse, den Zustand derMenschen, ganz aus dem Auge verliere. Es wird also ein höhererAuf-schwung der Wissenschaft gefordert, die kalte, berechnende Selbst-sucht soll von ihrem Throne gestoßen, dagegen sollen die höherenGüter, die allein dem Leben Würde und Reiz geben, in ihreRechte wieder eingesetzt werden. Wie sehr nun auch die edle Ge-