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Dutzende auf Rechnung bekommen hatte — brachte derJunge die gedruckte Zeitung, von der ich einen guten Packzu mir nahm, und ich schied nun, unter reichen Verspre-chungen absonderlichen Fleißes bei der Verfertigung einesbewundernswürdigen Kalenders, nebst meinem Wirthe vondannen und gelangte endlich unter einem langen Zcitungs-gcspräche mit demselben wieder in die alte Herberge. Dahielt ich allererst mit ihm Rath, wie die Sache noch ferneranzugreisen sein mochte, und er gab mir nun alsobald andie Hand, ich sollte nicht weit von seinem Hause, das ohne-dies dem öffentlichen Markte nahe- gelegen war, meine Ka-lender auf einem Tischlein, das er mir dazu leihen wollte,auslegen und hinter demselben auf einer Bank flehend,frisch, getrost undunverzagt meine wohlerfundene Zeitungaus das Beweglichste abstngcn. Weil aber eben selbigenTag wegen übelen Wetters wenige Leute hin und wiedergingen, so wartete ich mit meinem Vorhaben bis zum kom-menden Morgen. Unterdessen machte ich ein gutes Stückan dem versprochenen Kalender fertig, welches mir so wohlgefiel, daß ich selbst auf mich ungehalten war, warum ichnicht eher angcfangeu hätte, von dieser herrlichen Kunst einGewerbe zu machen. Wie nun der angenehme Tag erschie-nen war, an welchem ich von meiner Sache eine löblicheProbe thun sollte, da befliß ich mich nicht anders, als einMeistersinger, um meine Kehle hell und geläufig anszu-rüstcn, zu welchem Ende mir denn mein Wirth mit etlichenKannen Bier trefflich behülflich war. Also, ausstaffirt undwohl versehen, machte ich mich im Namen des Mcrcurius,des Gottes aller Quacksalber und Leutcbctrügcr, auf denMarkt, legte meine herrlichen Autoren auf das Zierlichste