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her mit seinen Kalendern ergangen wäre, daß nämlich derleine und der andere sowohl Einheimische als Fremde sich!nicht gescheut habe, seine Kalender, noch ehe sie öffentlichverkauft worden wären, zu durchschauen, sich das Beste!hcrausznnehmcn, demselben einen neuen Titel zu geben und!also, ihm selbst zu merklichem Schaden, damit zu wuchern.Da habe er denn endlich dieses Mittel ersonnen, damit ihmseine Kalender hinführo von Anderen unnachgedruckt blei-ben möchten, und er sagte auch gleich dabei, wenn er gesehenhätte, daß ich im Hinaufstcigen begriffen gewesen wäre, sohätte er mich wohl treulich davor warnen wollen.
Ich nahm mich, als ein rechter Simplicissimus, derSache nicht viel an, sondern gab dem Buchdrucker meineAbsicht, daß ich nämlich mit Kalendern Krämerci treibenwollte, auf das Deutlichste zu verstehen, und meldete ibmauch, daß ich zu dem Ende hierher gekommen wäre, um einegute Anzahl von allerhand Sorten cinzukaufen und dasbaare Geld dafür auszuzahlcn. Wie mein Herr Buchdruckervom Geldc hörte, da war er nicht unbehcnd, brachte einenandern Tritt herbei, stieg hinauf und langte mir ein Dutzendunterschiedlicher und ganz neuer Kalender nach dem andernherunter, welche alle noch gar nicht lange ans der Pressegekommen zu sein schienen. Sie gefielen mir sämmtlichsehr wohl, weil ich in einem Felde, welches mit rotherSchrift gesetzt war, viele herrliche Sachen ausgezeichnet er-blickte. „Ach!" sprach der Buchdrucker bei der Ueberrcichungeines Kalenders, dessen Titel mir gefallen hatte, „ich habemeines Wissens eben neun und neunzig Kalender unterschied-licher Verfasser beisammen; wenn ich nur den hundertstenauch noch dazu bekommen könnte, entweder zu kaufen, oder
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