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Knaus Haus und Hof zu führen, weil cs schlimm genugdarin hergehen wird, so erfordert doch die Folge meiner Hi-storie, daß ich der lieben Nachkommenschaft hinterlasse, wasfür abscheuliche und ganz unerhörte Grausamkeiten in die-sem unfern deutschen Kriege hin und wieder verübt wordensind, zumal mit meinem eigenen Beispiele zu bezeugen ist,daß alle derartigen Ucbcl von der Güte des Allerhöchstenzu unscrm Nutzen oft nothwendig haben verhängt werdenmüssen. Denn, lieber Leser! Wer hätte mir gesagt, daßein Gott im Himmel wäre, wenn keine Krieger meines KnansHaus zernichtet und mich durch solche Gefangenschaft unterdie Leute gezwungen hätten, von denen ich genügsamen Be-richt empfangen habe? Kurz zuvor konnte ich nichts An-deres wissen, noch mir cinbildcn, als daß mein Knan, Wen-der, Ursele, ich und das übrige Hausgesinde allein auf Er-den seien, weil mir sonst kein Mensch noch irgend eineandere menschliche Wohnung bekannt war, als meines Knansvorhin beschriebener adeliger Sitz, .darin ich täglich aus-und einging. Bald nachher aber erfuhr ich die Herkunftder Menschen in diese Welt, und daß sie keine bleibendeWohnung hätten, sondern oftmals, che sie sichs versehe»,wieder aus derselben fort müßten. Ich war nur mit derGestalt ein Mensch und mit dem Namen ein Christcnkind,im Uebrigcn aber nichts als eine Bestie! Der Allerhöchstesah jedoch meine Unschuld mit barmherzigen Augen an undwollte mich beides zu seiner und meiner Erkenntniß brin-gen. Und wiewohl er tausenderlei Wege hierzu hatte, sowollte er sich doch ohne Zweifel nur desjenigen bedienen,auf welchem mein Knan und Mcuder, Andern zum Beispielwegen ihrer liederlichen Auferziehung gestraft würden.