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bcn! Ich weiß nicht, hat man den Meistern solche Künstenicht geglaubt, oder sich selbst vor der Kur gefürchtet unddeswegen dieselben nicht gebraucht. Nachdem ich nun aberauf meiner langwierigen Reise den ostindianischcn Javanern,welche mit geraden und wohlvcrmöglichcn Leibern und mitgesunder Vernunft das drei-, vier-, ja fünfhundertste Jahrerlebt haben, maßen deren Einer zu des Grafen Moritz Zei-ten in Holland gewesen ist — in die Karte gesehen undihnen ihre Künste abgclcrut habe, so habe ich solche, denBenöthigtcn zum Besten, mit heraus nach Europa gebracht,denselben hiermit öffentlich verkündigend, daß beides, denMängeln und den Ueberflüsstgkeiten, sowohl ihrer Leiberals ihrer Gemüther, Rath zu schaffen sei. Ist nun eineroder der andere von jungen Gecken krank, so kann man ihmdurch eine gute Zucht — Purgation wollte ich sagen —von erhärtetem Birkensäfte zugcrichtct, stuhlgangswcise gleichin der Jugend den noch zarten Narren der Unwissenheit ab-treiben, wenn gleich der Patient nicht zu Stuhle geht, son-dern sich nur so stellt und sich auf den Bauch über eine Banklegt. Durch ein Brechmittel oder gute Aderlässe geschiehtein Gleiches, vornehmlich sobald der Patient sich cinbildet,der bemcldeten Kur schon etwas entwachsen zu sein, wennihm nämlich ein weiser Meister dieser Kunst die WurzelVerlnim — Wort — und nicht Verdens — Lorbeerzwcig— in die Eselsohren und, je nachdem es vonnöthen ist,Fünffüngerkraut auf das Hasenmäulchcn oder auf den Sau-rüfsel legte. Wäre aber der Behaftete so starker Natur,daß diese eben erzählten Mittel nichts verfangen wolltenoder könnten, alsdann ist das beste Mittel, daß man mitihm in den Backofen wische, damit er ganz neu gebacken