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zusammen zu halten und zu solchem Vorhaben mich unter-wegcs gar genau zu behelfen, damit ich für selbiges Geldin der nächsten Apotheke allerhand Materialen zu einemQuacksalbcrkrame cinkaufcn könnte. Diesem Vorsatze zu-folge zehrte ich die erste Nacht gar gering; der Wirth in-dessen machte cs mit mir gerade so, wie jene grindigeWirthin, welche zu ihren Gästen gesagt hat: „Wer hiernicht zehrt, darf auch hier nicht liegen!" Denn er legtemich in kein Bett, sondern ich mußte im Pferdestallc fürliebnehmen. Da machte ich mir nun meine Lagerstätte in eineEcke unter die Krippe, gerade vor die Pferde hin, weil sonstkein Platz übrig war. Zwei Fuhrmänner lagen in einerhängenden Bettlade, die im Stalle an die Bühne gemachtwar, entweder damit sic bei Zeiten füttern möchten, oderdamit sie den Pferden abwehrcn und ihnen nahe sein könn-ten, wenn sie sich etwa schlügen oder sonst etwas Vorstele.Wir schliefen alle Drei ungewiegt ein. Da es aber nachMitternacht wurde, erweckte mich eiu Gerümpel, welches diePferde machten, und wie ich die Augen aufthat, erschrecktemich der Geist eines dicken und wohlbeleibten Weibsbildes,welches eine dunkelbrenncndc Kerze in der Hand trug undein solches Kleid anhatte, wie die Weiber selbiger Ortenzu tragen Pflegen, wenn sie trauern oder in Leid einhergehen. Sie stand gerade in jener Ecke vor der Krippe,allwo ich mit dem Kopfe lag und leuchtete mit dem Lichtein die Ecke über der Krippe, wandte auch ihre Augen sostarr und steif dahin, als wenn sie hätte Flöhe dort fangenwollen. Ich betrachtete sie gar genau und merkte gleich,daß cs eiu Gespenst war; denn meine Haare regten sich,meinem Bcdünken nach, auf dem Kopfe, als wollten sie