und ihn vor seinem zeitlichen und ewigen Falle behütethätte. Es würde uns Vonnöthen sein, vorsichtiger zu wan-deln, als wenn wir mitten in der Welt unter dem Volkewohnten; denn sollte Einer oder der Andere von uns, oderwir alle Beide fallen, so würde Niemand vorhanden sein,der uns wiederum aufhälfe, als eben der liebe Gott, denwir deswegen um so fleißiger vor Augen haben und, ohneUnterlaß um Hülse und Beistand anflehen müßten.
Indem wir von solchen und dergleichen Dingen spra-chen, wurde er zwar um etwas getröstet; er wollte sich abernichts desto weniger nicht allerdings zufrieden geben, son-dern Lat auf das Dcmüthigste, ich wolle ihm doch wegenseines Verbrechens eine -Buße auflcgen, damit ich nur seinniedergeschlagenes Gcmüth nach Möglichkeit wiederum etwasaufrichten möchte. Da sagte ich: dieweil er ohnedies einZimmcrmann sei und seine Art noch im Vorrath hätte, sosollte er an demjenigen Orte, wo wir sowohl als unsereteuflische Köchin gestrandet wären, am Ufer des Meeres einKreuz aufrichten. Damit würde er nicht allein ein Gottwohlgefälliges Bußwerk verrichten, sondern auch zuwegebringen, daß künftig der Löse Geist, welcher das Zeichendes heiligen Kreuzes scheue, unsere Insel nicht mehr soleichtlich anfallcn würde. „Ach!" antwortete er, „nichtnur ein Kreuz in der Niedere, sondern auch zwei auf demGebirge sollen von mir verfertigt und aufgerichtct werden,wenn ich nur, o Vater! deine Huld und Gnade wiederhabe und mich der Verzeihung von Gott gctrösten darf."In solchem Eifer ging er auch gleich hin und hörte nicht aufzu arbeiten, bis er die drei Kreuze verfertigt hatte, von denenwir eines am Strande dcS MccreS und die zwei anderen,